Azure Local: Microsofts neue Hybrid Cloud im Überblick

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70 Prozent aller Unternehmen in der Cloud setzen auf eine hybride Architektur. Dafür gibt es gute Gründe: Einerseits profitieren Organisationen von der Skalierbarkeit der Public Cloud, andererseits behalten sie die Kontrolle über ihre sensiblen Daten.

Um diesen Trend optimal zu bedienen, hat Microsoft die Azure-Stack-Familie entwickelt und mit Azure Local ein neues Produkt hinzugefügt. Die Lösung holt Azure-Funktionen ins eigene Rechenzentrum, was für mehr Konsistenz und Kontrolle sorgt. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie genau Azure Local funktioniert und welche Use Cases es gibt.

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Definition: Was ist Azure Local?

Azure Local ist eine hybride Infrastruktur-Lösung von Microsoft. Sie erlaubt es Unternehmen, Azure-Dienste auf eigener Hardware zu betreiben. Dafür wird die Azure-Local-Software auf lokalen Servern installiert, die sich zu einem hyperkonvergenten Cluster zusammenschließen. In diesem Cluster sind Rechenleistung, Speicher und Netzwerkfunktionen integriert, ähnlich wie in der Public Cloud.

Den wichtigsten Unterschied zu klassischen Virtualisierungsumgebungen bildet die Azure-Steuerungsebene. Azure Local ist direkt mit der Azure Control Plane verknüpft, also der zentralen Verwaltungsebene von Azure. Dadurch lassen sich lokale Ressourcen analog zur Public Cloud verwalten. Zur Verfügung stehen etwa der Azure Resource Manager (ARM), Azure Policy und Azure Monitor. Auf diese Weise können Unternehmen die erprobten Tools und Prozesse der Azure-Public-Cloud nutzen, behalten aber die Kontrolle über ihre Hardware und ihre Daten.

Azure Local wird oft mit dem Schwesterprodukt Azure Stack Hub verwechselt, verfolgt aber einen anderen Ansatz. Bei Azure Stack Hub handelt es sich um eine eigenständige Cloud-Instanz, die Azure-Dienste lokal nachbildet. Verwaltung und Updates laufen isoliert vom globalen Azure-System. Azure Local hingegen ist keine Kopie, sondern eine Erweiterung der weltweiten Azure Control Plane. Policies und Updates kommen aus Azure. Die lokale Umgebung bleibt also technisch synchron mit der Public Cloud.

Azure Local ist der neue Name für Azure Stack HCI, die hyperkonvergente Virtualisierungsplattform. Viele Funktionen, etwa Arc-basierte Azure-Dienste, waren bereits zuvor möglich. Neu ist jedoch, dass viele Komponenten tiefer in Azure integriert sind. Zum Beispiel werden Updates und Policies nun zentral aus der Cloud orchestriert. Damit wird aus der bisherigen Virtualisierungsplattform eine durchgängig in Azure eingebettete Hybrid Cloud.

Funktionen von Azure Local

Azure Local ermöglicht es Unternehmen, Workloads lokal zu betreiben, während sie gleichzeitig von Azure-Diensten profitieren. Technisch basiert Azure Local auf Microsoft-Komponenten wie Hyper-V, Storage Spaces Direct (S2D) und dem Azure-Management-Stack.

Ein Azure-Local-System besteht typischerweise aus einem Cluster, der bis zu 16 physische Maschinen umfasst. Diese Maschinen nutzen Windows Server Failover Clustering, um Hochverfügbarkeit zu gewährleisten.

Compute & Storage

Die virtuellen Maschinen (VMs) werden über Hyper-V bereitgestellt. Azure Local unterstützt sowohl Windows- als auch Linux-Gastsysteme, die als Azure-Arc-fähige Server verwaltet werden.

Der Speicherbaukasten basiert auf Storage Spaces Direct. Es handelt sich um softwaredefinierte Speicherpools, die über direkt angeschlossene Laufwerke (Direct-Attached Storage, DAS) realisiert werden.

Diese Architektur ermöglicht die folgenden Funktionen:

  • Deduplizierung
  • Spiegelung
  • Paritätslösungen
  • Cache-Mechanismen

Integration von Azure-Diensten

Azure Local fügt sich nahtlos in andere Azure-Dienste ein, weil dieselben Tools und Prozesse wie in der Public Cloud verwendet werden. Dazu gehören unter anderem:

Das ermöglicht eine konsistente Orchestrierung und Governance über Plattformen hinweg. Zum Beispiel lassen sich so auch Backup-Dienste und Site Recovery der Cloud anbinden. Ebenso stehen Container-Workloads zur Verfügung, wobei Azure Kubernetes Service (AKS) zum Einsatz kommt. Die Anbindung für On-Premises erfolgt über Azure Arc.

Unternehmen, die ihren Usern virtuelle Arbeitsplätze bieten wollen, können auf Azure Virtual Desktop (AVD) zurückgreifen. AVD lässt sich via Azure Local ebenfalls vor Ort betreiben. Dabei werden Session Hosts lokal ausgeführt, während Broker, Workspaces und Gruppen weiterhin über Azure verwaltet werden. Der Vorteil: Für Endnutzer in geografisch entfernten Standorten sinkt die Latenz. Außerdem behält das Unternehmen die Datenhoheit.

Monitoring

Azure Local arbeitet nahtlos mit Azure Monitor zusammen. Es besteht Zugriff auf die folgenden Tools:

  • Azure Monitor Insights
  • Azure Monitor Metrics
  • Azure Monitor Logs
  • Azure Monitor Workbooks
  • Azure Monitor Alerts

Auf diese Weise können mehr als 60 vordefinierte Metriken beobachtet werden, zum Beispiel CPU, Speicher, I/O und Latenzen. Mit Azure Monitor Alerts kann automatisch auf Anomalien reagiert werden: Das System verschickt zum Beispiel selbstständig E-Mail-Benachrichtigungen oder führt passende Skripte aus.

Updates & Support

Azure Local verwendet dieselben Update- und Support-Prozesse wie Azure. Dafür liefert Microsoft monatlich Qualitäts- und Sicherheitsupdates sowie quartalsweise neue Funktionen. Unternehmen haben typischerweise sechs Monate Zeit, um diese Updates einzuspielen, bevor der Support-Status gefährdet ist. Der Support erfolgt über Azure-Supportpläne (Standard, Professional Direct, Developer), nicht über den Basisplan. Darüber hinaus erhalten Unternehmen Support von den Microsoft-Hardware-Partnern (mindestens fünf Jahre).

Die Architektur von Azure Local

Azure Local - Überblick Architektur
Quelle: Microsoft Learn „Übersicht über die lokale Azure-Lösung“ (https://learn.microsoft.com/de-de/azure/azure-local/overview?view=azloc-2510)

Azure Local kombiniert lokale Rechenleistung mit der zentralen Steuerung der Azure Cloud. Es basiert auf einer hyperkonvergenten Infrastruktur (HCI), die Compute, Storage und Netzwerkfunktionen zusammenführt. Dafür wird die Azure-Local-Software auf On-Prem-Servern installiert, die zusammen einen Cluster bilden. Ein Cluster besteht aus bis zu 16 Knoten.

Die Datenhaltung erfolgt über Storage Spaces Direct (S2D), eine Speichertechnologie von Microsoft. Sie nutzt lokal angeschlossene Laufwerke (Direct-Attached Storage, DAS) und fasst diese zu einem Speicherpool zusammen. Das gewährleistet Hochverfügbarkeit ohne dedizierte SAN-Systeme. Für Netzwerkvirtualisierung und Cluster-Kommunikation kommt Software-Defined Networking (SDN) zum Einsatz.

Die Azure Control Plane übernimmt Verwaltungs- und Steuerungsaufgaben. Sie ist über das Internet mit dem lokalen Cluster verbunden. Auf diese Weise sind die Prozesse von Azure Local identisch mit denen der Public Cloud:

  • Ressourcen werden mithilfe des Azure Resource Manager (ARM) zugeteilt
  • Policies werden mithilfe von Azure Policy durchgesetzt
  • Updates werden per Azure Update Manager aufgespielt
  • Zentrale Azure-Dienste wie Backup oder Site Recovery stehen direkt zur Verfügung

Das ermöglicht einheitliche Prozesse und Netzwerkstrukturen, unabhängig vom Standort der Ressource. Gleichzeitig erfolgt die Datenhaltung auf der Infrastruktur des Kunden und bleibt somit abgeschirmt.

Eine wichtige Rolle spielt Azure Arc, das als Brücke zwischen der Azure-Cloud und der lokalen Umgebung fungiert. Über Arc werden die lokalen Ressourcen in Azure registriert und erscheinen dort wie native Cloud-Ressourcen. Außerdem stellt Azure Arc weitere Azure-Dienste vor Ort zur Verfügung.

Das Lifecycle-Management folgt dem Azure-Modell: Microsoft liefert monatliche Sicherheits- und Qualitätsupdates sowie quartalsweise neue Features. Die Updates können auf Wunsch automatisch eingespielt werden. Dadurch bleibt die lokale Umgebung technisch synchron mit der Cloud.

Das Ergebnis ist eine hybride Architektur, die Cloud-Konsistenz mit lokaler Kontrolle über die Daten vereint.

Die Azure-Stack-Familie

Azure Local ist Teil der Azure-Stack-Familie, mit der Microsoft Cloud-Funktionen in lokale Umgebungen bringt. Neben Azure Local gehören dazu Azure Stack Hub und Azure Stack Edge.

Azure Stack Hub richtet sich an Organisationen, bei denen keine ständige Verbindung zum Internet besteht, beispielsweise auf Schiffen oder in Minen. Eine zweite Zielgruppe sind Organisationen, die aufgrund von gesetzlichen Vorgaben eine vollständig isolierte Cloud-Instanz benötigen. Beispiele sind Behörden oder Finanzinstitutionen. In Azure Stack Hub laufen Dienste und Updates komplett unabhängig von der Azure-Public-Cloud. Die Hardware wird von OEM-Partnern geliefert.

Azure Stack Edge ist, wie der Name nahelegt, für Edge-Szenarien konzipiert. Hier müssen Daten direkt am Entstehungsort verarbeitet werden, häufig aufgrund von Latenzanforderungen wie beim autonomen Fahren. Auch moderne KI-Workloads profitieren von Azure Stack Edge. Die notwendige Hardware wird von Microsoft bereitgestellt.

Azure Local vereint die Stärken beider Modelle: Einerseits bietet es die Datenkontrolle einer lokalen Cloud-Instanz wie Azure Stack Hub. Andererseits nutzt es die zentrale Steuerung und Automatisierung der Azure-Cloud, analog zu Azure Stack Edge. Es bildet damit die optimale Grundlage für eine moderne Hybrid-Architektur. Azure Local läuft auf validierter Hardware verschiedener Hersteller (vgl. den Azure Local Catalog).

Azure Local - Stack-Familie

Azure Local vs. Azure Stack HCI

Azure Local ist der neue Name für Azure Stack HCI und zugleich eine Weiterentwicklung. Microsoft hat die Plattform im November 2024 offiziell umbenannt, um den erweiterten Funktionsumfang und die stärkere Cloud-Integration deutlich zu machen.

Hinweis: Microsoft verwendet den Begriff Azure Stack HCI noch zum Teil in seinen Dokumentationen, um die OS-Ebene der Azure-Local-Architektur zu bezeichnen.

Lizenzrechtlich und API-seitig handelt es sich um denselben Dienst. Bestehende Azure-Stack-HCI-Cluster laufen unverändert weiter. Auch die technische Grundlage bleibt identisch: Es kommen weiterhin Hyper-V, Storage Spaces Direct (S2D) und Software-Defined Networking zum Einsatz. Neu ist dagegen die direkte Anbindung an die globale Azure Control Plane. Die Verwaltung erfolgt nun vollständig über Azure-Portale und -APIs. Damit verschiebt sich der Fokus von einer lokalen Virtualisierungsplattform hin zu einer echten Hybrid-Cloud-Lösung.

Ebenfalls neu sind diese Features:

  • Zentrales Update-Management über Azure Update Manager
  • Tiefere Integration von Azure Policy, Defender for Cloud, Backup, Monitor und AKS
  • Einheitliches Verwaltungsmodell für Ressourcen

Azure Local vs. klassische Private Cloud

Klassische Private Clouds bieten zwar Sicherheit, sind aber häufig isoliert und aufwendig zu betreiben. Das Problem ist, dass separate Prozesse und Tools nötig sind. Das betrifft zum Beispiel Monitoring- und Security-Lösungen, die speziell für die Private Cloud implementiert werden müssen.

Azure Local verfolgt einen anderen Ansatz. Die Plattform bringt Public-Cloud-Funktionen direkt ins Rechenzentrum. Lokale Workloads werden nahtlos mit Azure verbunden. Es werden dieselben Tools und Schnittstellen verwendet, etwa Azure Resource Manager oder Azure Policy.

Damit schaffen Unternehmen eine konsistente Umgebung. Der typische Bruch zwischen Private und Public Cloud wird umgangen.

MerkmalKlassische Private CloudAzure Local
SteuerungLokale Management-Tools, häufig je HerstellerZentral über die Azure Control Plane
GovernanceKein zentrales Compliance-FrameworkEinheitliche Richtlinien über Azure Policy
Update-ManagementManuelle bzw. herstellerspezifische UpdatesCloud-orchestrierte Updates
Public-Cloud-IntegrationNur über eigene Schnittstellen und APIsNahtlose Erweiterung durch Azure-Dienste
SkalierungManuell oder per SkriptSkalierbar über Azure Portal
KostenmodellFixkosten für Hardware und Lizenzen (Capex)Verbrauchsbasiert (pro physischem Core, Pay-as-you-go, Opex)

Use Cases

Azure Local eignet sich insbesondere für die folgenden Use Cases:

Hybrider Betrieb

Mit Azure Local können viele Azure-Dienste lokal betrieben werden. Das betrifft zum Beispiel Datenbanken oder Backend-Module. Frontends oder skalierende Dienste verbleiben dagegen in der Cloud. So entsteht eine hybride Architektur mit einer zentralen Steuerung über Azure.

Verteilte Standorte

In Unternehmen mit vielen Außenstellen kann Azure Local an jedem Standort Dienste lokal bereitstellen. Gleichzeitig bleibt die zentrale Steuerung über Azure erhalten. Gerade bei Anwendungen mit hohen Latenzanforderungen ist diese Lösung fast immer performanter als ein reiner Public-Cloud-Betrieb. Beispiele sind Kassensysteme im Einzelhandel oder lokale Assistenzsysteme in der Fertigung.

Modernisierung von Rechenzentren

Wenn alternde Hardware ersetzt werden muss, geht das sehr gut mit Azure Local. Unternehmen erzeugen so eine konsolidierte Infrastruktur mit Cloud-Konsistenz. Außerdem können sie bestehende Workloads leicht migrieren und Prozesse an Azure angleichen.

Edge Computing

Es gibt Szenarien, in denen Daten direkt an der Quelle verarbeitet werden müssen, etwa in der Fertigung, beim autonomen Fahren oder bei IoT-Geräten. Hier kann Azure Local (oder je nach Anforderung Azure Stack Edge) Rechenleistung bereitstellen und geringe Latenzen gewährleisten. Auch für viele moderne KI-Workloads ist das von Bedeutung, zum Beispiel wenn ein LLM im eigenen Rechenzentrum betrieben werden soll.

Virtual Desktops

Für Unternehmen, die virtuelle Desktops bereitstellen wollen, stellt Azure Virtual Desktop (AVD) für Azure Local eine hervorragende Option dar. Session Hosts können lokal ausgeführt werden, während gleichzeitig die Verbindung zu Azure erhalten bleibt. So profitieren die Nutzer von niedriger Latenz und die Admins von der zentralen Verwaltung.

Vorteile

Azure Local bietet Unternehmen verschiedene Vorteile:

Einheitliche Verwaltung

Azure Local ist vollständig in die Azure Control Plane integriert. Dadurch lassen sich lokale Ressourcen analog zur Azure-Public-Cloud verwalten. Auch die Governance profitiert, zum Beispiel wenn es um plattformübergreifende RBAC (Role-Based Access Control) geht.

Automatisiertes Lifecycle-Management

Updates, Patches und neue Features werden zentral über den Azure Update Manager orchestriert. Das eliminiert manuelle Patch-Zyklen und hält Systeme aktuell.

Weniger Tools

Durch Azure Local entfällt der Betrieb getrennter Toolchains: Lokal kommen dieselben Werkzeuge wie in der Azure-Public-Cloud zum Einsatz. Das verringert die Komplexität für die Admins.

Keine Überkapazitäten

Azure Local verwendet ein verbrauchsbasiertes Preismodell pro physischem Core. Das ermöglicht eine genaue Anpassung an den tatsächlichen Bedarf. Unternehmen müssen keine Überkapazitäten mehr vorhalten.

Datenhoheit

Sensible Daten und geschäftskritische Anwendungen verbleiben in der eigenen Umgebung. Gleichzeitig profitieren Unternehmen von den fortschrittlichen Azure-Sicherheitsmechanismen.

Azure Local - Vorteile

Was kostet Azure Local?

Die Kosten für Azure Local setzen sich aus zwei Bestandteilen zusammen. Zum einen fallen Hardwarekosten für die Server an, auf denen Azure Local betrieben wird. Diese Kosten variieren je nach Cluster-Größe und Leistungsanforderungen. Allerdings kann in vielen Fällen die existierende Hardware weiter verwendet werden.

Zum anderen wird eine Azure-Subscription benötigt, über die Microsoft verbrauchsbasierte Gebühren abrechnet (Pay-as-you-go). Das betrifft zum Beispiel die Nutzung von Compute, Storage und Managementfunktionen.

Ganz grob kann man sagen: Die Kosten für Azure Local liegen in der Regel im mittleren fünfstelligen Bereich für die initiale Hardware-Investition (falls nötig), plus einer monatlichen Host-Gebühr von 9 Euro (Stand: Ende 2025) pro physischem CPU-Kern. Ein mittelgroßer Azure-Local-Cluster besteht aus 150-300 CPU-Kernen. Hinzu kommen laufende Azure-Kosten für genutzte Dienste sowie gegebenenfalls Windows-Server- und Support-Lizenzen.

Realisieren Sie Azure Local – mit Proact!

Möchten Sie Azure Local für Ihr Unternehmen nutzen und wünschen sich dafür einen verlässlichen Partner? Dann sollten Sie sich mit unseren Proact-Experten unterhalten.

Als langjähriger Microsoft-Partner verfügen wir über viel Erfahrung mit Azure Local bzw. mit der Vorgängerlösung Azure Stack HCI. Wir haben diese Systeme bereits für KMU implementiert. Das umfasst die Planung, das Hardware-Design und das Lifecycle-Management. Zudem unterstützen wir Sie bei der Integration von Azure-Diensten via Arc. Das Ergebnis für unsere Kunden: Eine moderne Lösung, die leicht skaliert und trotzdem sicher ist.

Auch nach der erfolgreichen Implementierung lassen wir Sie nicht allein. Auf Wunsch übernehmen wir den kompletten Betrieb, inklusive Monitoring, Fehlerbehebung und Update-Management. Ebenso unterstützen wir Sie bei Support-Aufgaben.

Kurz gesagt: Proact ist Ihr Azure-Local-Partner für alle Fälle.

Das klingt interessant? Dann kontaktieren Sie uns jetzt für ein kostenloses Beratungsgespräch. Wir freuen uns schon, von Ihnen zu hören!

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FAQ

Was ist Azure Local?

Azure Local ist eine hybride Infrastruktur-Lösung von Microsoft, die Azure-Dienste auf eigener Hardware bereitstellt. Unternehmen können damit VMs, Container und ausgewählte Azure-Services lokal betreiben. Die Verwaltung und das Update-Management erfolgen jedoch über die weltweite Azure Control Plane. So entsteht eine konsistente Umgebung über Plattformen hinweg.

Ist Azure Local einfach ein Rebranding von Azure Stack HCI?

Azure Local ist der neue Name für Azure Stack HCI und somit ein Rebranding. Gleichzeitig hat Microsoft die Lösung technisch erweitert: Verwaltung, Governance und Updates erfolgen nun direkt über die Azure Control Plane. Zudem sind viele Funktionen, die zuvor über Zusatz-Tools realisiert werden mussten, jetzt nativ in Azure eingebunden. Man kann Azure Local daher als die cloudintegrierte Weiterentwicklung von Azure Stack HCI bezeichnen.

Welche Azure-Dienste können mit Azure Local genutzt werden?

Azure Local unterstützt alle Arc-fähigen Azure-Dienste, zum Beispiel AKS (Azure Kubernetes Service), Azure Functions oder Azure Machine Learning. So lassen sich viele Cloud-Funktionen nahtlos auf die lokalen Server ausweiten.

Wie viele Server werden für Azure Local benötigt?

Ein Azure-Local-Cluster kann bereits mit einem einzelnen Server betrieben werden, lässt sich aber auf bis zu 16 Knoten skalieren. Für Produktivumgebungen empfiehlt Microsoft mindestens zwei Knoten, um Hochverfügbarkeit zu gewährleisten. Die Hardware sollte aus dem Azure Local Catalog stammen; Proact liefert und validiert die Systeme entsprechend.

Wie hoch sind die Kosten für Azure Local?

Die Kosten setzen sich aus zwei Bestandteilen zusammen: einer einmaligen Hardware-Investition für die Server und einer laufenden, verbrauchsabhängigen Gebühr. Diese beträgt 9 Euro (Stand: Ende 2025) pro physischem CPU-Kern pro Monat. Hinzu kommen die Kosten für die genutzten Azure-Dienste und, falls erforderlich, Windows-Server-Lizenzen. Proact erstellt auf Wunsch eine individuelle Kostenschätzung.

Wie hilft Proact bei der Einführung von Azure Local?

Proact begleitet den gesamten Prozess von der Planung über die Hardware-Beschaffung bis zur Inbetriebnahme. Das umfasst Architektur-Workshops, Implementierung, Integration in Azure Arc, Policy-Strukturen sowie die schlüsselfertige Übergabe. Auf Wunsch übernimmt Proact auch den vollständigen Betrieb und das Update-Management.