Citrix, Azure Virtual Desktop, Windows 365 oder Omnissa Horizon: Welche Lösung passt zu Ihrer Strategie? Wir zeigen Ihnen, welche Plattform sich für welches Cloud-Modell eignet, welche Rolle die Datensouveränität spielt und in welchen Betriebsszenarien sich welcher Anbieter bewährt.

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Warum Unternehmen ihre Virtual Desktop-Strategie neu bewerten
Hybrid Work ist gekommen, um zu bleiben. Viele Mitarbeitende wechseln heute zwischen Büro, Homeoffice und unterwegs. Dazu kommen externe Kräfte, die temporär in Projekte eingebunden werden. Die Anforderungen an sichere und performante Arbeitsplätze sind dadurch deutlich gestiegen.
Gleichzeitig hat sich der Markt verändert. VMware wurde von Broadcom übernommen, Omnissa als eigenständiges Unternehmen ausgegliedert. Microsoft hat mit Windows 365 eine SaaS-Alternative zu Azure Virtual Desktop etabliert. Und auch Citrix hat sein Lizenzmodell mehrfach überarbeitet.
Wer seinen Virtual-Desktop-Stack nicht regelmäßig auf den Prüfstand stellt, zahlt am Ende zu viel oder bekommt zu wenig.
Welche Plattform, welches Cloud-Modell und welcher Betriebsansatz zu Ihren Anforderungen passen, hängt von vielen Faktoren ab. Wir vergleichen für Sie die vier wichtigsten Lösungen am Markt: Citrix, Azure Virtual Desktop (AVD), Windows 365 und Omnissa Horizon.
Kurze Begriffsklärung: VDI, DaaS, Cloud-PC und Terminalserver
Viele Unternehmen verwenden VDI, DaaS und Cloud-PC synonym. Das ist ein Fehler: Die Konzepte unterscheiden sich technisch und wirtschaftlich grundlegend.
| Konzept | Beschreibung | Beispiele |
| Terminalserver (RDSH, Remote Desktop Session Host) | Mehrere Nutzer teilen eine Server-Instanz | Microsoft RDS, Citrix |
| VDI (Virtual Desktop Infrastructure) | Jeder Nutzer erhält eine eigene virtuelle Maschine | Citrix, Omnissa Horizon |
| DaaS (Desktop as a service) | VDI als verwalteter Service mit verbrauchsbasierter Abrechnung | Citrix DaaS, Azure Virtual Desktop |
| Cloud-PC | Persönlicher, persistenter Desktop aus der Cloud (SaaS-Modell) | Windows 365 |
Die technischen Architekturdetails (persistent vs. non-persistent, Multi-Session vs. Single-Session, pooled vs. dediziert) finden Sie in unserem kostenlosen Whitepaper „VDI verstehen & umsetzen“.
Die vier wichtigsten Virtual Desktop Lösungen im Überblick
Vier Plattformen dominieren heute den Markt. Jede hat klare Stärken und einen idealen Einsatzbereich. Wir gehen die vier nacheinander durch.
Citrix Virtual Apps and Desktops / Citrix DaaS

Citrix ist der Marktführer im Enterprise-Segment. Schon seit den 1990er-Jahren und nach wie vor erste Wahl, wenn die Anforderungen komplex werden.
Das Herzstück ist das HDX-Protokoll (High Definition Experience). Es optimiert die Bandbreite adaptiv, reduziert Latenzen und unterstützt hochwertige Peripherie zuverlässig: Drucker, Scanner, Smartcards, USB-Geräte, Headsets. Gerade in Filialnetzen, in der produzierenden Industrie und im Gesundheitswesen macht das einen spürbaren Unterschied.
Citrix unterstützt On-Premises, Private Cloud, Public Cloud und hybride Setups gleichermaßen. Mit App-Layering und granularer Zugriffssteuerung lassen sich Anwendungsgruppen und Sicherheitszonen sauber trennen. Sie brauchen kein eigenes Master-Image für jede Konfiguration.
Mit Citrix Secure Private Access (SPA) lässt sich der Ansatz um Zero-Trust-Zugangssteuerung erweitern. Das ist besonders relevant für Unternehmen mit externen Nutzern oder regulierten Zugriffen.
Mit dem NetScaler als zentralem Zugangspunkt, XenServer als leistungsfähigem Hypervisor und Unicon als zuverlässiger Thin-Client-Lösung entsteht eine vollständig integrierte Infrastruktur für den sicheren und effizienten Betrieb virtueller Arbeitsumgebungen.
Ideal für: Enterprise-Umgebungen mit komplexen Anforderungen, heterogener Peripherie und dem Bedarf nach zentraler, plattformübergreifender Steuerung.
Azure Virtual Desktop (AVD)

AVD ist Microsofts native Virtual-Desktop-Plattform in Azure. Seit 2019 verfügbar, hat sie sich besonders in Microsoft-zentrierten Umgebungen als Standard etabliert.
Das Alleinstellungsmerkmal heißt Windows 11 Enterprise Multi-Session: Mehrere Nutzer teilen eine VM mit vollem Windows-Desktop-Erlebnis. So reduzieren sich die Infrastrukturkosten deutlich gegenüber einer klassischen VDI mit dedizierten VMs pro Nutzer.
AVD ist eng integriert mit Microsoft 365, Teams, Entra ID und Intune. Die Verwaltung erfolgt über das Azure-Portal. Die Teams-Optimierung sorgt dafür, dass Audio und Video direkt auf dem Endgerät verarbeitet werden, nicht über den virtuellen Desktop. Das verbessert die Qualität bei Videokonferenzen erheblich.
Mehr Details (von Remote App Streaming bis zu Kostenmodellen und Best Practices) finden Sie in unserem ausführlichen AVD-Blogartikel.
Ideal für: Microsoft- und Azure-zentrierte IT-Umgebungen, flexible Skalierung und Teams-optimierten Betrieb.
Windows 365 Cloud-PC

Windows 365 ist kein klassisches VDI-Produkt, sondern ein SaaS-Modell. Jeder Nutzer bekommt einen persönlichen, persistenten Desktop aus der Cloud, der beim nächsten Login wieder genauso da ist, wie er verlassen wurde.
Das Lizenzmodell ist denkbar einfach: Feste monatliche Kosten pro Nutzer und Konfiguration. Keine verbrauchsabhängige Abrechnung, keine Überraschungen am Monatsende. Die Verwaltung läuft komplett über Microsoft Intune. Azure-Infrastrukturwissen ist nicht erforderlich.
Damit eignet sich Windows 365 als natürlicher Einstieg für Unternehmen, die einen verwalteten Cloud-PC benötigen, aber kein eigenes Cloud-Infrastruktur-Know-how aufbauen möchten.
Ideal für: Standardisierte Büroarbeitsplätze, BYOD-Szenarien und externe Mitarbeitende.
Omnissa Horizon (ehemals VMware Horizon)

2024 wurde Omnissa als eigenständiges Unternehmen aus dem VMware-Portfolio ausgegliedert. Die Horizon-Plattform bleibt bestehen. Blast Extreme und PCoIP bleiben die Remote-Protokolle. Der Fokus liegt weiterhin auf On-Premises- und Private-Cloud-Szenarien.
Der Horizon Cloud Control Plane ermöglicht hybride Deployments. So lassen sich On-Prem-Ressourcen mit Azure-Infrastruktur kombinieren, ohne die zentrale Verwaltung aufzugeben.
Für Unternehmen mit einem bestehenden VMware/Horizon-Stack ist Omnissa die naheliegende Weiterentwicklung. Eine vollständige Plattformmigration kostet Zeit, Budget und Know-how. Das sollten Sie in der Entscheidung berücksichtigen.
Ideal für: Unternehmen mit VMware/Horizon-Bestand, Private-Cloud-Fokus und hybride Szenarien.
Die vier Plattformen im direkten Vergleich
| Citrix | AVD | Windows 365 | Omnissa Horizon | |
| Konzept | VDI + App-Virtualisierung | Azure-native VDI-Plattform | Persönlicher Cloud-PC (SaaS) | VDI / App-Plattform |
| Protokoll | HDX | RDP | RDP | Blast Extreme / PCoIP |
| Multi-Session | Ja | Ja (Windows Multi-Session) | Nur in Flex/Frontline Shared Mode | Ja |
| On-Prem-fähig | Ja | Eingeschränkt | Nein | Ja |
| GPU-Support | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Kernstärke | Enterprise-Flexibilität, HDX | Azure-Integration, Skalierung | Einfachheit, planbare Kosten | VMware-Ökosystem |
Hinweis: Der einheitliche Client für AVD und Windows 365 heißt seit 2024 Windows App und ersetzt den bisherigen Remote Desktop Client. Das Übertragungsprotokoll bleibt RDP.
Welche Lösung passt zu welchem Cloud-Modell?
Die Plattformwahl allein reicht nicht. Entscheidend ist auch, wo die Lösung betrieben werden soll: On-Premises, Private Cloud, Public Cloud oder Hybrid? Jedes Modell stellt andere Anforderungen an Kontrolle, Kosten und Compliance. Ein reines Azure-Produkt passt schlecht zu einer Private-Cloud-Strategie. Umgekehrt ist ein reines On-Premises-Setup keine Option, wenn Sie maximale Skalierbarkeit brauchen.
Gerade für Unternehmen in Deutschland und der EU spielt der Datenstandort eine zentrale Rolle. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.
| Cloud-Modell | Citrix | AVD | Windows 365 | Omnissa Horizon |
| On-Premises | Sehr stark | Eingeschränkt | Nicht vorgesehen | Sehr stark |
| Private Cloud (hosted DE/EU) | Sehr stark | Eingeschränkt | Nicht vorgesehen | Stark |
| Public Cloud (Azure) | Sehr stark | Sehr stark (nativ) | Sehr stark (nativ) | Möglich |
| Hybrid Cloud | Sehr stark | Eingeschränkt | Nicht vorgesehen | Stark |
Für Unternehmen mit souveränen Anforderungen betreibt Proact Desktop as a Service auf Basis von Citrix in der Proact Hybrid Cloud (PHC). Die PHC läuft in deutschen und europäischen Tier-3-Rechenzentren.
Souveränität, Datenschutz und Datenstandort
Die beste Technologie ist nicht automatisch die souveränste Lösung. Entscheidend ist das Betriebsmodell.
Die DSGVO stellt klare Anforderungen. Wo liegen die Daten? Wer hat Zugriff? Unter welchem Rechtsrahmen betreibt der Provider seine Systeme? Diese Fragen sollten Sie vor der Technologieentscheidung klären.
Achten Sie bei der Anbieterwahl auf die folgenden Kriterien:
- Wo stehen die Rechenzentren des Providers?
- Unterliegt der Anbieter dem US CLOUD Act?
- Wie ist der Fernadministrations-Zugriff dokumentiert und geregelt?
- Welches Identity-System wird verwendet und wo werden die Authentifizierungsdaten gespeichert?
- Wo liegen Logs, Audit-Trails und Backups?
AVD und Windows 365 laufen auf Azure-Infrastruktur. Microsoft bietet die Region Germany West Central an. Die Infrastruktur steht damit in Deutschland. Die Betriebshoheit bleibt aber beim Hyperscaler. Für viele Unternehmen ist das akzeptabel, jedoch kann es für regulierte Branchen zum Problem werden.
Citrix und Omnissa Horizon sind technologisch souverän betreibbar. Die entscheidende Frage ist auch hier das Betriebsmodell: Wer betreibt die Lösung und wo?
Proact betreibt Desktop as a Service auf Basis von Citrix in der Proact Hybrid Cloud (PHC). Die PHC läuft auf Tier-3-Rechenzentren in fünf europäischen Ländern, ist ISO-27001-zertifiziert, DSGVO- und NIS-2-konform und unterliegt nicht dem US CLOUD Act. Sicherheitspatches, Monitoring und Support kommen als Managed Service aus einer Hand.
Endgeräte und Peripherie: der unterschätzte Faktor
Eine leistungsstarke Plattform nützt wenig, wenn sie auf den vorhandenen Endgeräten nicht performant funktioniert.
Gerade bei Thin Clients, älteren Geräten oder gemischten Geräteparks (typisch in gewachsenen Unternehmensstrukturen) lohnt es sich, die Endgerätekompatibilität im Vorfeld zu prüfen.
| Endgerät | Citrix | AVD | Windows 365 | Omnissa |
| Windows PC / Notebook | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| macOS | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Linux | ✓ | ✓ (eingeschränkt) | Nein | ✓ |
| Browser (WebApp) | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Thin Client (IGEL OS) | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Thin Client (Unicon eLux) | ✓ (nativ, Citrix-Tochter seit 2025) | ✓ | Eingeschränkt | ✓ |
| iPad / Android | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
Thin Clients sind kostengünstiger als vollwertige PCs, brauchen weniger Strom und lassen sich zentral verwalten. IGEL OS (mit der IGEL Universal Management Suite) unterstützt alle vier Plattformen und ist eine plattformunabhängige Option für den Thin-Client-Betrieb. Unicon eLux wurde 2025 von Citrix übernommen und ist die native Thin-Client-Lösung im Citrix-Ökosystem.
Besonders stark bei komplexer Peripherie ist Citrix. Das HDX-Protokoll unterstützt Drucker, Scanner, Headsets, Smartcards und USB-Geräte zuverlässig über nahezu alle Endgerätetypen. Auch über schwächere Netzwerkverbindungen hinweg.
Vier Praxis-Szenarien: Welche Lösung empfehlen wir?
Hier sind vier typische Anforderungsprofile aus unserer Beratungspraxis, jeweils mit einer konkreten Empfehlung.
Szenario A: Standardisierte Büroarbeitsplätze (100–500 Nutzer)
Anforderung: Windows-Arbeitsplätze, Microsoft 365, einfache Administration, planbare Kosten.
Empfehlung: Windows 365 Cloud-PC. Wenn Sie mehr Flexibilität brauchen, ist AVD die bessere Wahl.
Windows 365 bietet eine Flat-Rate-Lizenzierung, läuft vollständig integriert in Intune und setzt kein Azure-Infrastrukturwissen voraus. Gerade IT-Teams ohne dedizierte Cloud-Expertise profitieren davon. Sie starten schnell, ohne ein neues Kompetenzfeld aufbauen zu müssen.
Szenario B: Viele Nutzer, Schichtbetrieb, Kostenoptimierung
Anforderung: 500+ Nutzer, Schichtbetrieb, maximale Ressourceneffizienz.
Empfehlung: Azure Virtual Desktop mit Windows Multi-Session.
Mehrere Nutzer teilen eine VM mit vollem Windows-Desktop-Erlebnis. So reduzieren sich die Infrastrukturkosten gegenüber dedizierten VMs erheblich. AVD skaliert dynamisch. Sie zahlen Ressourcen nur dann, wenn diese auch tatsächlich genutzt werden. Im Schichtbetrieb ist das besonders wirtschaftlich.
Szenario C: Komplexe Fachanwendungen, hohe Peripherieanforderungen, hybride Umgebungen
Anforderung: CAD, ERP, Produktionsanwendungen, Drucker, Scanner, Smartcards, Filialnetz.
Empfehlung: Citrix Virtual Apps and Desktops / Citrix DaaS.
Das HDX-Protokoll wurde genau für solche Szenarien entwickelt. Mit App-Layering verwalten Sie verschiedene Anwendungssets zentral, ohne für jede Nutzergruppe ein eigenes Master-Image pflegen zu müssen. Granulare Richtlinien trennen Sicherheitszonen sauber voneinander, beispielsweise Produktion von Verwaltung oder externe Mitarbeitende von internen.
Die nahtlose Kombination von On-Premises-Infrastrukturen mit verschiedenen Hyperscalern zählt zu den zentralen Stärken der Lösung. Sie ermöglicht eine flexible Hybrid-Cloud-Architektur, die sich optimal an individuelle Anforderungen hinsichtlich Skalierbarkeit, Performance und Compliance anpassen lässt.
Szenario D: Hohe Souveränitätsanforderungen, Private-Cloud-Fokus
Anforderung: DSGVO-kritische Daten, kein Public-Cloud-Hyperscaler gewünscht, VMware/Horizon-Bestand oder Private-Cloud-Strategie.
Empfehlung: Desktop as a Service auf Basis von Citrix in der Proact Hybrid Cloud. Alternativ: Omnissa Horizon On-Premises.
Ihre Daten bleiben in deutschen und europäischen Rechenzentren. Ein ISO-27001-zertifizierter Betrieb durch einen Managed Service Provider sorgt für konformes Management ohne eigenes Betriebsteam. Gerade für regulierte Branchen wie Finanz, Gesundheit und öffentliche Verwaltung ist das oft keine Option, sondern eine Pflichtanforderung.
Sinnvoll kombiniert: Mehrere Lösungen im Verbund
Die Frage lautet nicht: Welcher Anbieter gewinnt? Die richtige Frage ist vielmehr: Welche Kombination löst Ihre Anforderungen am besten?
In der Praxis sind Multi-Plattform-Setups oft sinnvoller als eine einzige monolithische Lösung:
- Citrix + AVD: Citrix DaaS Standard für Azure nutzt AVD als Infrastrukturschicht, die Management- und Kontrollschicht bleibt bei Citrix. So kombinieren Sie Azure-Skalierbarkeit mit der Anwendungstiefe von Citrix.
- Windows 365 + AVD: Standardnutzer laufen auf Windows 11 Multisession in AVD, Spezialistenpools mit höheren Anforderungen bekommen Windows 365 Cloud-PCs.
- Citrix auf PHC + AVD: Souveräner Betrieb für regulierte Workloads in der Proact Hybrid Cloud, Azure-Ressourcen für Spitzenlast oder weniger sensitive Arbeitsplätze.
- Omnissa + Azure: Horizon Cloud Control Plane für hybride Deployments mit Azure-Ressourcen.
Viele Unternehmen betreiben zwei Plattformen über Jahre parallel. Etwa weil Legacy-Anwendungen auf Citrix laufen, während neue Nutzergruppen auf AVD onboarded werden. Das ist nicht falsch, sondern kann eine bewusste Architekturentscheidung sein.
Best Fit: Welche Lösung ist die beste Wahl, wenn …
Jede Plattform hat ihren idealen Einsatzbereich. Die folgende Matrix ist lediglich ein Ausgangspunkt für Ihre Überlegungen. Sie ersetzt keine Detailprüfung. Ihre konkreten Anforderungen an Betrieb, Skalierbarkeit und Compliance geben am Ende den Ausschlag.
| Anforderung | Beste Wahl |
| Komplexe Enterprise-Umgebung, hohe Peripherieanforderungen | Citrix |
| Azure-Integration, Microsoft-zentrierte IT, flexible Skalierung | Azure Virtual Desktop |
| Standardisierte Arbeitsplätze, planbare Kosten, einfache Verwaltung | Windows 365 |
| VMware/Horizon-Bestand, Private-Cloud-Fokus, hybride Szenarien | Omnissa Horizon |
| Souveräner DaaS-Betrieb aus deutschen/europäischen Rechenzentren | Proact Hybrid Cloud (Citrix-basiert) |
Die richtige Lösung hängt von mehr ab als von der Feature-Liste. Betriebsmodell, Datenstandort, vorhandene Infrastruktur und interne Kompetenzen sind genauso entscheidend wie Protokoll und Lizenz.
Wer heute eine neue Virtual-Desktop-Plattform einführt, trifft eine Entscheidung für die nächsten fünf bis zehn Jahre. Eine fundierte Analyse vorab zahlt sich aus.
Fazit: Virtual Desktop ist eine Architekturentscheidung
Citrix, AVD, Windows 365 und Omnissa Horizon wirken auf den ersten Blick austauschbar. Sie lösen aber sehr unterschiedliche Anforderungen in Betrieb, Skalierbarkeit, Datensouveränität und Kosten.
Kein Anbieter passt für jeden. Die beste Plattform ist die, die zu Ihrer IT-Strategie, Ihrem Datenschutzbedarf und Ihren Nutzern passt.
Proact begleitet Sie auf diesem Weg. Herstellerunabhängig, von der ersten Analyse bis zum laufenden Betrieb:
- Check & Assessment: Was haben Sie heute? Was brauchen Sie wirklich?
- Konzept & Architektur: Welche Plattform, welches Cloud-Modell, welches Endgerät-Setup?
- Proof of Concept: Testen vor dem Investieren.
- Realisierung: Migration, Konfiguration, Integration.
- Managed Services: Betrieb, Monitoring, Patch-Management, Support. Inklusive Desktop as a Service über die Proact Hybrid Cloud.
- Ergänzende Services: Profilmanagement, Drucklösungen, IT-Security, Identity, Backup, Monitoring.
Das klingt interessant? Dann sollten wir uns unterhalten. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

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