Die neue digitale Welt verlangt nach flexiblen Speicherlösungen. Durch KI und Big Data ist dieser Bedarf noch einmal gestiegen. Hier kommt Cloud Storage ins Spiel. Dieses Speicher-Medium bietet nicht nur nahezu unbegrenzte Skalierbarkeit, sondern auch Vorteile für Remote-Teams sowie Einsparpotenziale.
Erfahren Sie, welche Cloud-Storage-Modelle und Anwendungsfälle es gibt und worauf Sie bei der Auswahl eines Anbieters achten sollten.

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Definition: Was ist Cloud Storage?
Beim Cloud Storage handelt es sich um ein IT-Service-Modell. Hierbei werden die Daten eines Unternehmens im externen Rechenzentrum eines Storage-Providers gespeichert. Das Unternehmen hat über das Internet jederzeit Zugriff auf seine Daten. Dafür können sowohl Desktop- als auch Mobilgeräte genutzt werden, was Remote-Arbeitsmodelle begünstigt.
Der Daten-Zugriff kann aber auch über dedizierte private Netzwerkverbindungen erfolgen, falls das vom Kunden gewünscht wird. Außerdem stellen die Provider den Unternehmen Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) zur Verfügung, um Applikationen direkt miteinander kommunizieren zu lassen.
Der Storage-Provider übernimmt die komplette Bereitstellung und Wartung der Infrastruktur. Das Unternehmen muss also nicht länger eine eigene Infrastruktur vor Ort unterhalten. Der Provider sorgt außerdem dafür, dass die Daten hochverfügbar, also annähernd jederzeit abrufbar sind. Die Bezahlung erfolgt entweder nutzungsabhängig oder als Abo-Modell. Mischmodelle sind ebenfalls gängig.
Es gibt auch Fälle, in denen eine Cloud lokal betrieben wird, zum Beispiel weil regulatorische Vorgaben die Speicherung von Daten in der Public Cloud nicht zulassen. Solche Private Clouds können vom Unternehmen selbst oder wiederum von einem externen Service-Anbieter betreut werden.
Bei KMU erfreuen sich Hybrid-Cloud-Modelle großer Beliebtheit. Hierbei werden lokale Speicherkapazitäten mit der Public Cloud kombiniert. So können sensible Daten auf den eigenen Servern vorgehalten werden, während weniger kritische Daten in die kostengünstige und leicht skalierende Public Cloud wandern. Ein bekannter Anbieter in diesem Bereich ist NetApp, mit seinem hybriden Storage-as-a-Service-Angebot (siehe zusätzlich Blogartikel „Wie Storage-as-a-Service Ihrem Unternehmen nützt“).
| Der Siegeszug der Cloud: Insgesamt ist Cloud-Speicher auf dem Vormarsch. Bereits 81 Prozent aller deutschen Unternehmen nutzen die Vorteile des Cloud Computing. Wesentlich trug dazu die COVID-19-Pandemie bei, als Unternehmen plötzlich Remote-Arbeitsmodelle ermöglichen mussten. Weitere Wachstumsfaktoren sind KI und Big Data Analytics. Beide Technologien benötigen große Mengen Speicherplatz, die nur schwer lokal bereitgestellt werden können. |
Welche Cloud-Modelle gibt es?
Cloud Storage stützt sich auf fünf hauptsächliche Cloud-Modelle.
Public-Cloud-Speicher
Bei diesem Modell werden die Daten im externen Rechenzentrum eines Providers gespeichert. Typischerweise handelt es sich um einen Verbund von Rechenzentren, die geografisch verteilt sind. Auf diese Weise wird Redundanz garantiert.
Das Besondere beim Public-Cloud-Computing – mehrere Tenants teilen sich denselben physischen Server. Dafür kommen virtuelle Maschinen (VMs) zum Einsatz. Unter Verwendung von Software emulieren sie physische Server. Ein physischer Server kann so mehrere VMs hosten, die unterschiedlichen Kunden zugewiesen werden können.
Der Zugriff auf die Daten erfolgt über das Internet. Abgerechnet wird meist auf Nutzungsbasis. Das betrifft zum Beispiel die Menge der Daten und/oder wie oft auf die Daten zugegriffen wird. Aber auch Abo-Modelle existieren.
Bekannte Anbieter in diesem Segment sind Amazon Simple Storage Service (S3), Microsoft Azure und die Google Cloud.
Private-Cloud-Speicher
Anders als bei der Public Cloud werden bei der Private Cloud keine Server geteilt. Jeder Tenant/Kunde erhält seinen eigenen physischen Server bzw. Storage. Das erhöht die Sicherheit, weil die Daten stärker voneinander isoliert sind. Angreifer können sich nicht von einem zum nächsten Tenant ausbreiten.
Private Clouds existieren in vielen Varianten. Es gibt on-prem und off-prem Private Clouds, die jeweils selbst gemanagt oder durch einen externen Provider betreut werden können.
Private Clouds kommen insbesondere in Industrien mit strengen Compliance-Anforderungen zum Einsatz, wie sie zum Beispiel in der europäischen NIS-2-Direktive („Directive on Security of Network and Information Systems“) oder in DORA („Digital Operational Resilience Act“) definiert werden.
Hybrider Cloud-Speicher
Bei einer Hybrid Cloud werden das Public-Cloud-Modell und das Private-Cloud-Modell kombiniert. So können Unternehmen sensible Daten in der besonders gut isolierten Private Cloud ablegen und für weniger kritische Daten die kostengünstige und leicht skalierende Public Cloud nutzen. Das bietet ein hohes Maß an Flexibilität.
Hybride Cloud-Storage-Lösungen werden oft verwendet, um nach Nutzungsfrequenz zu differenzieren. Ständig verwendete Daten („Hot Data“) werden auf den On-Prem-Servern gespeichert, selten verwendete Daten („Cold Data“) werden in die günstige Public Cloud verschoben (siehe auch Blogartikel „Wie Sie Cold Data auslagern und Kosten sparen“).
Ein anderes Szenario betrifft die Optimierung von Latenzzeiten. Dabei werden Anwendungen, die einen Zugriff mit besonders geringer Latenz benötigen, lokal ausgeführt. Applikationen, die in Sachen Latenz weniger kritisch sind, werden in der Cloud ausgeführt.
Um eine hybride Storage-Lösung optimal zu managen, kommen meist sogenannte Cloud Storage Gateways zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein Interface, das die zentrale Steuerung aller Ressourcen ermöglicht, ob lokal oder in der Cloud. Daten können so leicht zwischen verschiedenen Storage-Units hin und her geschoben werden.

Multi-Cloud-Speicher
Für dieses Modell werden mehrere Public Clouds unterschiedlicher Provider kombiniert. Zum Beispiel könnte ein Unternehmen bestimmte Workloads bei Amazon laufen lassen (z. B. Amazon FSx for NetApp ONTAP und/oder Cloud Volumes ONTAP für Amazon Web Services) und für andere Workloads Microsoft Azure (z. B. Azure NetApp Files und/oder Cloud Volumes ONTAP for Azure) oder Google Cloud (z. B. Google Cloud NetApp Volumes und/oder Cloud Volumes ONTAP for Google Cloud) nutzen.
Der Vorteil: Das Unternehmen erhält so Zugriff auf unterschiedliche Features, die nur bei bestimmten Providern geboten werden. Außerdem ergeben sich Arbitrage-Vorteile: Eine bestimmte Speicherform ist bei Provider X günstiger zu haben, eine andere Speicherart bei Provider Y.
Hybrider Multi-Cloud-Speicher
Noch einen Schritt weiter gehen hybride Multi-Clouds, bei denen zusätzlich zur Multi-Cloud eine Private-Cloud-Lösung eingebunden wird. Dieses Modell bietet das maximale Level an Flexibilität. Die Herausforderung besteht darin, die unterschiedlichen Cloud-Umgebungen aufeinander abzustimmen. Hier kann die Zusammenarbeit mit einem Cloud-Experten wie Proact viel Sinn machen (Proact Hybrid Cloud), der über Erfahrungen mit verschiedenen Anbietern verfügt und regelmäßig entsprechende Orchestrierungen vornimmt.
Speicherformen
Es gibt drei hauptsächliche Speicherformen, die für Cloud Storage zum Einsatz kommen.

1. Block Storage
Bei dieser Variante werden Daten in Blocks zusammengefasst, die mit einem Identifier versehen werden.
Man kann sich das wie bei einem Buch vorstellen, dass in seine einzelnen Seiten zerlegt wurde. Anhand der Seitenzahl kann der Leser auf bestimmte Informations-Blöcke zugreifen und Blöcke auch wieder zusammensetzen.
Block Storage geht mit geringen Latenzzeiten einher. Die Kunden können die Daten schnell abrufen. Diese Speicherform eignet sich daher gut für Anwendungen wie Datenbanken oder ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning).
2. File Storage
Beim File Storage werden Daten hierarchisch organisiert. Es sind die typischen Verzeichnisbäume, wie wir sie aus Microsoft Windows kennen. Ordner enthalten Unterordner, die ihrerseits wieder Dateien enthalten.
Der Vorteil von File Storage besteht im hohen Organisationsgrad. User können Daten schnell lokalisieren und einordnen. Typische Anwendungsfälle sind Netzwerklaufwerke und Datenfreigaben.
3. Object Storage
Beim Object Storage werden Daten als Objekte gespeichert. Diese bestehen aus drei Komponenten:
- Der Datei
- Den Meta-Angaben
- Der ID
Unter Verwendung der ID kann der User die Datei und die zugeordneten Meta-Angaben abrufen.
Moderne Cloud-Storage-Lösungen setzen zum großen Teil auf Object Storage. Der Vorteil: Daten können in der Form gespeichert werden, wie sie „ankommen“, also in ihrem nativen Format. Die Organisation der Dateien erfolgt über die leicht anpassbaren Meta-Angaben. Deshalb eignet sich dieses Modell sehr gut für große, unstrukturierte Daten, wie Video-, Audio- und Sensordaten (siehe auch Blogartikel „Was ist Object Storage? Vorteile & Use Cases“).
Im Gegensatz zum File Storage entfällt die aufwendige Organisation der Daten in hierarchischen Strukturen. Die Hierarchie ist flach, ähnlich einer Datenwolke. Das macht diese Speicherform sehr kosteneffizient.
Typische Anwendungsfälle für Object Storage:
- Backups und Archivierung. Weil Object Storage günstig ist und gut skaliert, eignet er sich gut für die Langzeitaufbewahrung von Daten.
- Big Data Analytics. Beispielsweise könnte ein Unternehmen die Sensordaten von IoT-Geräten speichern und auswerten. Die Meta-Angaben erleichtern die Suche und Analyse.
- Anwendungsentwicklung. Object Storage bietet praktisch unbegrenzte Kapazitäten für Test-Umgebungen, Software-Versionierung und Code-Backups.
Die Vorteile von Cloud Storage
Cloud Speicher bietet Unternehmen viele Vorteile.

Kosteneinsparungen
Unternehmen, die auf Cloud Storage setzen, müssen keine eigene Hardware anschaffen. Außerdem zahlen sie beim Pay-as-you-go-Modell nur für die Leistungen, die sie tatsächlich nutzen. Fällt der Speicherbedarf in bestimmten Monaten geringer aus, sind auch die Service-Kosten entsprechend geringer.
Skalierbarkeit
Cloud-Storage passt sich flexibel den Bedürfnissen des Unternehmens an. Wird kurzfristig mehr Speicherplatz benötigt, können mit wenigen Klicks die Kapazitäten erweitert werden, wobei es praktisch keine Grenze nach oben gibt.
Umgekehrt kann der Bedarf leicht wieder heruntergeschraubt werden, weil zum Beispiel saisonal bedingt weniger Speicher benötigt wird.
Auf diese Weise wird das Lastspitzen-Problem gelöst. Bei herkömmlichen On-Prem-Infrastrukturen muss immer ein Leistungs-Puffer eingeplant werden, der dann in der Praxis selten ausgereizt wird. Für die entsprechende Hardware muss das Unternehmen trotzdem zahlen, selbst wenn sie dann „verstaubt“. Cloud Storage umgeht dieses Problem.
Neue Technologien
Durch die fast unbegrenzte Skalierbarkeit ermöglicht Cloud Speicher wichtige neue Technologien im Unternehmen, wie KI-Anwendungen oder Big Data Analytics. Diese Technologien erfordern riesige Mengen Speicherplatz, der lokal nur schwer bereitgestellt werden könnte.
Keine Wartung
Bei klassischen on-prem Infrastrukturen ist der Wartungsaufwand hoch. Fortlaufend müssen defekte Geräte ausgetauscht, Kapazitätsengpässe vermieden und System-Updates aufgespielt werden.
Dieser Aufwand entfällt, wenn Sie eine Cloud-Storage-Lösung implementieren. Nun liegt der Wartungsaufwand beim Anbieter, der dafür in der Regel über sehr gute Prozesse verfügt.
IT-Security
Die Cloud-Provider verwenden die neuesten IT-Security-Tools. Auf diese Weise sind Ihre Daten deutlich besser geschützt, als wenn Sie Ihre IT-Security alleine organisieren müssten. Neben dem hektischen Tagesgeschäft bleibt dafür meist wenig Zeit.
Typische Maßnahmen, welche die Provider für sie übernehmen:
- Absicherung der Endpunkte im Netzwerk
- Content- und E-Mail-Filter, um zum Beispiel Phishing-Attacken vorzubeugen
- Threat-Analysis- und Detection-Tools
- Update- und Patch-Management
- Benutzermanagement-Lösungen
- Verschlüsselungs-Technologien
Datenverwaltung
Cloud-Storage-Lösungen bieten einen hohen Professionalisierungsgrad, was die Datenverwaltung angeht. Beispielsweise lassen sich Informationen automatisch staffeln oder sperren, was zur Einhaltung von Compliance-Anforderungen beiträgt.
Business Continuity
Die Cloud-Provider betreiben einen extrem hohen Aufwand, was die Verfügbarkeit der Daten angeht. Schließlich hängt ihr komplettes Geschäftsmodell davon ab. Das kommt der Business Continuity Ihres Unternehmens zugute. Weiterhin bieten Ihnen viele Provider Zugriff auf Versionierungs- und Replikations-Tools, um Benutzerfehler rückgängig zu machen. Das erhöht die Geschäftskontinuität zusätzlich.
Use Cases
Cloud Storage ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen.
Team-Situationen
Cloud Storage erleichtert es Ihren Mitarbeitern, zusammen an Projekten zu arbeiten, insbesondere wenn sich die Team-Mitglieder an unterschiedlichen geografischen Standorten aufhalten. So können zum Beispiel leicht Word-Dokumente ausgetauscht oder gemeinsam an Präsentationen gefeilt werden. Dabei erscheinen Änderungen an den Dateien in Echtzeit.
Daten-Archivierung
Wenn Sie große Mengen Daten ablegen möchten, ist Cloud Storage eine optimale Lösung. So werden Ihre Informationen in der Cloud zentralisiert, statt über viele lokale Server verteilt. Außerdem bieten viele Storage-Provider für Cold Data sehr günstige Konditionen.
Backups
Cloud-Storage eignet sich ideal für Backups, insbesondere in Branchen, in denen große Mengen an unstrukturierten Daten anfallen. Dabei kommen Ihnen die Management-Tools der Cloud-Provider zugute, die automatisch selten genutzte Daten auf kostengünstige Speicher-Typen verschieben.
Überhaupt lassen sich Cloud-Backups leicht automatisieren – ein entscheidender Vorteil für viele KMUs, in denen Backups häufig hintenan gestellt werden. Das kann fatale Folgen haben, falls es zum Beispiel zu einer Ransomware-Attacke kommt. Automatisierte Cloud-Backups beugen dem effektiv vor. Spezielle Programme wie z.B. das NetApp Ransomware Detection Program bieten nach Registrierung unter bestimmten Voraussetzungen im Falle einer Ransomware Attacke mit Affekt auf die Daten kostenfreie Unterstützung an.
Test-Umgebungen
Bei der Anwendungsentwicklung treten häufig große Datenmengen auf. Diese lassen sich bequem in der Cloud speichern. Hier können die Developer auch schnell Test-Umgebungen aufsetzen, ohne umständlich lokale Hardware-Ressourcen zuteilen zu müssen. Auf diese Weise können leicht mehrere Tests parallel durchgeführt werden, was den Entwicklungsprozess beschleunigt.
Medien-Wiedergabe
Für Streaming-Dienste wie Netflix ist Cloud-Storage ein Muss, in Kombination mit Edge-Computing. So lassen sich große Dateien wie Filme überall auf der Welt wiedergeben, ohne dass es zu Verzögerungen kommt.
KI
KI befindet sich im Begriff, die Unternehmens-IT zu revolutionieren. Das reicht von der generativen KI für die Texterstellung bis hin zu KI-Assistenten, die Ihre Mitarbeiter unterstützen. Damit gehen jedoch große Speicheranforderungen einher, insbesondere wenn eine Unternehmens-KI verwendet wird (Private GPT). Cloud Storage kann hier die entsprechenden Kapazitäten bereitstellen.
Analytics
Mit Cloud Speicher lassen sich leicht Data Lakes anlegen, die als Grundlage für Analytics-Workloads dienen. Selbst große Mengen an Daten können so hochverfügbar und konsistent bereitgestellt werden. So gewinnt Ihr Unternehmen wichtige neue Einsichten, zum Beispiel, was die vorausschauende Wartung von Maschinen angeht (Predictive Analytics).
Worauf Sie bei Ihrem Provider achten sollten
Achten Sie bei der Auswahl Ihres Cloud-Storage-Providers auf die folgenden Kriterien:
1. Bevorzugen Sie europäische Anbieter
Es kann sinnvoll sein, einen Cloud-Storage-Provider mit Sitz in Europa zu bevorzugen. Anbieter aus Übersee mögen im Einzelfall günstiger sein, erfüllen aber oft nicht die strikten europäischen Anforderungen an den Datenschutz (DSGVO) bzw. an die Cyber-Sicherheit (NIS-2).
Das schließt nicht aus, dass für bestimmte Workloads auch die großen Public Clouds genutzt werden können. Aber selbst dann profitieren Sie von einem europäischen Hybrid-Storage-Experten wie Proact, der die regulatorischen Anforderungen versteht.
2. Achten Sie auf Geo-Redundanz
Geo-Redundanz ist ein weiteres Auswahlkriterium. Das heißt, der Anbieter sollte über mehrere, geografisch verteilte Rechenzentren verfügen. Fällt eines aus, zum Beispiel aufgrund eines lokalen Katastrophenfalls wie einer Überschwemmung, können die anderen Datacenter übernehmen.
3. Denken Sie über Verschlüsselung nach
Ihr Storage-Provider sollte eine serverseitige Verschlüsselung durchführen. Dabei werden Ihre Daten automatisch verschlüsselt, sobald sie in die Cloud wandern. Das schützt Ihr Unternehmen vor Datendiebstählen und insbesondere vor Double Extortion Attacks, bei denen die Angreifer mit der Veröffentlichung von internen Daten drohen.
Ebenso sollte eine Transportverschlüsselung erfolgen, um die Daten während der Übertragung zu schützen.
In bestimmten, sensiblen Branchen (Gesundheitswesen, Finanzwesen) kann auch eine Client-seitige Verschlüsselung bzw. End-to-End-Verschlüsselung erforderlich sein, was allerdings den Verwaltungsaufwand erhöht. Proact berät Sie gerne, welche Verschlüsselungs-Konzepte für Sie Sinn machen.
4. Beziehen Sie den Standort ein
Je näher sich die Rechenzentren des Cloud-Storage-Providers an Ihrem Firmenstandort befinden, desto besser fällt in der Regel die Übertragungsgeschwindigkeit aus. Auch hier macht es also Sinn, mit europäischen bzw. deutschen Anbietern zusammenzuarbeiten.
5. Testen Sie Freigabe-Funktionalitäten
Ein wesentlicher Vorteil von Cloud-Storage besteht darin, dass Ihre Mitarbeiter Daten miteinander teilen können. Prüfen Sie im Vorfeld, wie benutzerfreundlich diese Funktionalitäten gestaltet sind.
6. Achten Sie auf Wiederherstellungsmöglichkeiten
Wenn viele Team-Mitglieder an denselben Dateien arbeiten, kommt es schnell vor, dass wichtige Informationen versehentlich gelöscht werden. Ihr Cloud-Storage sollte deshalb über robuste Restore-Funktionen verfügen, sodass Dateien auch nach längerer Zeit noch „zurückgeholt“ werden können.
Ebenso sollte eine langfristige Versionierung geboten werden. Manchmal kommt es vor, dass Änderungen an einem Dokument vorgenommen wurden, die nicht zielführend waren. Über die Versionierung können Sie zum letzten erwünschten Zustand zurückkehren.
7. Erkundigen Sie sich nach der Datenmigration
Wenn Sie bisher sämtliche Daten on-prem gespeichert hatten, dann gilt es nun, riesige Datenmengen in die Cloud zu transferieren. Prüfen Sie im Vorfeld, welche Tools der Provider hierfür bereitstellt. Überlegen Sie auch, wann Sie diese Migration am besten durchführen, zum Beispiel in der Nebensaison.
8. Beachten Sie mögliche Verbindungsprobleme
Gerade in ländlichen Regionen kämpfen Unternehmen teilweise mit unzuverlässigen Internetverbindungen. So können Daten nicht direkt in die Cloud übertragen werden. Hier könnte es Sinn machen, eine Zwischenspeicherlösung in Form von NAS-Geräten einzurichten. Sobald das Internet wieder verfügbar ist, werden die Daten weiter in die Cloud transferiert. Proact steht Ihnen bei solchen Individual-Lösungen zur Seite.
Nutzen Sie Cloud Storage – mit Proact!
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Proact ist einer der weltweit größten NetApp-Partner, der führende Anbieter für hybride Cloud-Storage-Lösungen. Dabei verkaufen wir nicht einfach NetApp-Hardware und Software, sondern unterstützen unsere Kunden bei ihrer gesamten Cloud-Transformation.
Die Zusammenarbeit erfolgt in vier Phasen. Zuerst analysieren wir gemeinsam mit Ihrem Inhouse-Team Ihre vorhandenen IT-Strukturen und Daten-Anforderungen. Wir betrachten unter anderem, welches Daten-Volumen es zu bewältigen gilt und welche Compliance-Anforderungen bestehen.
Anschließend entwickeln wir eine individuelle Speicherstrategie für Ihr Unternehmen. Dabei planen wir nicht nur für heute, sondern beziehen auch Zukunftsentwicklungen ein.
Im dritten Schritt geht es an die Implementierung. Wir bereiten die On-Prem- und Cloud-Umgebungen vor und migrieren Ihre Daten auf das passendste Speichermedium. Dabei achten wir darauf, Unterbrechungen so kurz als möglich zu halten.
Auch nach der erfolgreichen Implementierung lassen wir Sie nicht alleine. Unsere Proact-Experten stehen Ihnen ständig zur Seite, sowohl bei der fortlaufenden Optimierung der Systeme als auch bei Support-Anliegen.
Kurz gesagt – wir speichern Ihre Daten sicher und hochverfügbar.
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