IT-Probleme und ihre Folgen

„Endlose Minuten beim Booten des PCs, veraltete Programme, Programmabstürze oder plötzlich startende Updates.“ IT-Störungen und -ausfälle haben wir alle schon erlebt, egal ob im privaten oder Arbeitsumfeld. Findet sich keine zeitnahe Lösung oder passiert es ständig, steigt nicht nur das Frustrationslevel bei den Mitarbeitern. Es kann schnell auch zu einem erheblichen Produktivitätsverlust und hohen Kosten führen.

Nicht gemeldete IT-Probleme bewirken einen Teufelskreis

IT-Probleme und Mängel in der Arbeitsumgebung können Unternehmen, je nach deren Größe, bis zu mehreren Millionen Euro durch verlorene Arbeitszeit, Image- oder Datenverlust erleiden.

Zu diesem Ergebnis kommt eine 2020 vom Marktforschungsinstitut Vanson Bourne in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Nexthink durchgeführten Studie ‚Digital Employee Experience‘. Im Rahmen dieser Studie wurden 3.000 IT-Leiter und Arbeitnehmer in Deutschland, den USA, Großbritannien und Frankreich zu ihren Erfahrungen befragt. Das Ergebnis dürfte vielen IT-Führungskräften in diesem Ausmaß nicht bewusst gewesen sein:

  • IT-Probleme am Arbeitsplatz sind üblich: 59 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, dass IT-Ausfälle zum Alltag in ihrem Unternehmen gehören. Jeder Mitarbeiter hat mit rund 100 IT-Problemen pro Jahr zu kämpfen.
  • Im Durchschnitt beträgt die Ausfallzeit pro Mitarbeiter jedes mal bis zu 25 Minuten
  • Mitarbeiter verlieren durch IT-Probleme und Ausfälle der digitalen Arbeitsumgebung jährlich rund zwei Wochen an Arbeitszeit
  • 45% aller IT-Probleme werden gar nicht erst gemeldet: Bleiben IT-Probleme unerkannt, wird es nur schlimmer: 81 Prozent der Befragten aus Deutschland gaben an, dass durch nicht gemeldete Störungen schnell ein Teufelskreis entsteht, durch den noch größere Probleme auftreten

Rechnet man diese Zahlen hoch, liegt der durch IT-Probleme resultierende Verlust pro Mitarbeiter schnell bei 2.000€ im Jahr. Für Unternehmen mit 100 Mitarbeitern summiert sich dies auf 200.000€ – bei 1.000 Mitarbeitern sogar auf 2.000.000€.

Bedrohung durch Ransomware

IT-Probleme lassen sich nicht nur auf Soft- und Hardware-Probleme zurückführen. Die Gefahr durch schadhafte Cyberattacken steigt seit Jahren inflationär. Gerade jetzt nach Beginn des Ukraine-Krieges erwarten laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage, an der sich 100 Unternehmen der Digitalbranche beteiligt haben, 8 von 10 Unternehmen eine verschärfte Bedrohungslage durch vermehrte Cyberattacken.

Das Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat sogar herausgefunden, dass ein Viertel aller Angriffe ein existenzbedrohendes Ausmaß für die betroffenen Unternehmen haben kann. Die Stabilität digitaler Geschäftsprozesse lässt sich nur über die Implementierung präventiver Schutzmaßnahmen sicherstellen. Diese sorgen dafür, dass sowohl in akuten Angriffsszenarien als auch bei plötzlichen Lastspitzen die Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur gegeben ist.

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