Serverhardware & Converged Infrastructure

Serverhardware & Converged Infrastructure

Die Leistungsfähigkeit moderner Serverhardware hat sich gewandelt: Immer mehr Cores pro CPU-Socket, wachsende RAM-Kapazitäten auf immer geringerem Raum, die Möglichkeit des Einsatzes von serverbasierten Grafikkarten und schnellen SSDs zu einem bezahlbaren Preis. Heute können Sie selbst entscheiden, welche Serverarchitektur Ihre Anforderungen am besten erfüllt:

  • Blade-Server für bestmögliche Rechenzentrumsdichte  (mehrere Blade-Server, ein gemeinsames Blade-Chassis, geteilte Backplane)
  • Rack-Server für die bestmögliche Erweiterbarkeit je System (z.B. Netzwerkkarten, Grafikkarten, Einsatz von lokalen Disks)
  • Modulare Server / Scale-Out Systeme für eine höhere Rechenzentrumsdichte mit Rack-Server-Architektur (mehrere Server-Module mit dedizierten Backplanes in einem gemeinsamen Rack-Chassis z.B. 4 Hardwareserver in einem 2HE Chassis)

Die Basis für eine erfolgreiche Virtualization Platform bilden einheitlich konfigurierte und ausgestattete Hardwareserver, die zentral und einfach zu managen sind. Bei der Standardisierung des Sever-Stacks  sollte es jedoch nicht bleiben. In einer sogenannten Converged-Infrastructure Lösung wird der komplette Infrastruktur-Stack (z.B. Storage, Netzwerk, Server, sowie Virtualisierungssoftware) standardisiert. Die einzelnen Komponenten innerhalb eines implementierten Infrastruktur-Stacks (auch „Pod“ genannt) können flexibel erweitert werden (Scale-Up). Alternativ kann der Pod auch einfach dupliziert werden und z.B. aus Redundanzgründen mehrfach im Rechenzentrum gebaut werden (Scale-Out).

Kundenherausforderungen

Kennen Sie das?

  • Sie schaffen viele Serversysteme an und rüsten Rechenzentrumskapazitäten, Klimageräte, USV-Anlagen und Stromanschlüsse auf. Gibt es vielleicht eine effizientere Hardware-Plattform?
  • Sie stehen vor der Entscheidung in eine neue Infrastruktur zu investieren bzw. Ihre vorhandene Infrastruktur zu optimieren. Kann die angedachte Lösung die Anforderungen der nächsten x Jahre durch einfache Erweiterungen erfüllen? Oder müssen Sie erneut komplett neu investieren?
  • Sie wundern sich, warum die Inbetriebnahme neuer Komponenten mehrere Wochen oder sogar Monate in Anspruch nimmt? Ihre „Go-Live“ Termine sind deshalb gefährdet?
  •  Sie beschäftigen Sich mit den Fragen: „Wie spielt Komponente A mit Komponente B und C zusammen?“ „Sind die einzelnen Infrastrukturbausteine überhaupt kompatibel?“ „Wo sind die Schnittstellen?“ „Wie lange dauert eine Fehlersuche im „Worst-Case“?“
  • Sie bekommen die Nachricht: „Meine VM ist langsam.“  und überlegen, wo Sie mit der Fehlersuche innerhalb des kompletten Infrastruktur-Stacks beginnen bzw. wen Sie alles fragen sollten?

Top 5 Business Anforderungen

  • Kostenminimierung für Verkabelung, Kühlung, Strom und Raum durch den Einsatz einer an Ihre Anforderungen angepassten, effizienten Hardwarearchitektur
  • Zukunftssichere Investition in eine Lösung, die dynamisch und ohne Downtime per Scale-Up oder Scale-Out erweitert werden kann, um für die Anforderungen der kommenden Jahre gerüstet zu sein
  • Kürzere Implementierungszeit von neuen Infrastrukturkomponenten bei geringerem Projektrisiko, damit rechtzeitig auf neue Anforderungen reagiert werden kann und definierte „Go-Live“ Termine eingehalten werden können
  • Mögliche Kompatibilitäts-Probleme reduzieren & das Management der Infrastrukturkomponenten vereinfachen, damit eine Fehlersuche nicht zu lange dauert
  • Zentraler kompetenter Ansprechpartner, der den gesamten Infrastruktur-Stack versteht und schnell und unkompliziert unterstützen kann, damit definierte SLAs nicht verletzt werden

Wo stehen Sie?

Klassische Infrastruktur

  • unterschiedliche Hersteller und Konzepte auf Grund historisch gewachsener Strukturen
  • mehrere unterschiedliche Server-, Switch- und Storagekonfigurationen
  • projektbezogene Individual- / Insellösungen, keine einheitliche strategische Plattform
  • Eingeschränkte Erweiterbarkeit der Systeme, da nur projektbezogene Beschaffung
  • für jeden Layer (Compute, Network, Storage) gibt es mehrere interne, sowie externe Ansprechpartner mit unterschiedlichem Know-how

Converged Infrastructure

  • ein Hersteller je Layer (Compute, Network, Storage)
  • vereinheitlichte, strategische Plattform mit kompatiblen Server-, Switch- und Storagekonfigurationen, sowie Management
  • validierte und standardisierte Pod-Designs je Anwendungsfall
  • flexible Erweiterung durch Scale-Up innerhalb eines Pods oder Scale-Out durch Hinzufügen weiterer Pods
  • gleichmäßige interne KnowHow-Verteilung, externer Single Point-of-Contact für den gesamten Pod

Lösungsvarianten

Fujitsu

Die PRIMERGY Server Reihe von Fujitsu basiert auf Industrie-Standard-Architekturen. Die in Deutschland gefertigten und entwickelten Mainboards, sowie die Auswahl der einzelnen Server-Komponenten ermöglichen bestmögliche Compute-Leistung bei minimalem Energieverbrauch.

PRIMERGY BX Blade Systeme ermöglichen den Betrieb von mehreren physikalischen Servern in einem zentral verwalteten Chassis. PRIMERGY RX Server stellen die klassische Rackserver Serie von Fujitsu dar. Die Server aus der Reihe PRIMERGY CX fallen in die Kategorie Modulare / Scale-Out Systeme. Alle Systeme bilden eine leistungsstarke Basis für eine Virtualization Platform. Gewisse Server aus der RX- & CX-Reihe unterstützen GRID-Grafikkarten. Einer Virtualisierung von 3D Arbeitsplätzen im Rechenzentrum steht nun nichts mehr im Wege.  

Cisco UCS

Mittels Cisco UCS-Server verringern Sie die Anzahl der Komponenten, die für den Betrieb und das Management Ihres Compute-Layers nötig sind. Sie vereinfachen Ihre Rechenzentrumsarchitektur und stellen gleichzeitig mehr Geschwindigkeit und Flexibilität zur Verfügung.

Die intelligente, profil-basierte Infrastruktur von Cisco UCS vereinfacht und beschleunigt die Bereitstellung von Anwendungen und Services. Der Cisco UCS Manager ermöglicht hierbei die Administration und Konfiguration von Cisco UCS B-Series Servern (Bladeserver) und C-Series Servern (Rackserver) über eine rollenbasierte Oberfläche. Einige Servermodelle der UCS C-Series unterstützen den Betrieb von GRID-Grafikkarten. Sie können somit nun auch grafikintensive Workloads zentral gemanaged in Ihrem Rechenzentrum bereitstellen. Auf Grund ihrer Rechenpower stellen alle Servermodelle eine solide Basis für eine performante Virtualization Platform dar.

Proact Pod

Der Proact Pod beschreibt Converged Infrastructure Lösungen made by Proact. Die Proact Supportabteilung bildet hierbei den herstellerübergreifenden Single Point-of-Contact bei Problemen im gesamten Stack.

Das Compute-Layer stellen entweder Fujitsu oder Cisco UCS-Serversysteme dar. Auf den Compute-Einheiten dient VMware vSphere als Virtualization Platform. Mittels Juniper Switching, welches das Networks-Layer abbildet, wird der Compute-Layer mit dem Storage-Layer auf Basis von NetApp FAS Storage Systemen verbunden. Diese Lösungskonzepte greifen auf mehrere Jahre

Projekterfahrung und interne Best-Practices aus dem Hause Proact zurück. Auch ein entsprechend standardisiertes Backup-, Monitoring- und Security-Konzept integriert sich nahtlos in den Proact Pod und machen die Lösung rund. Kontaktieren Sie uns einfach, wenn Sie mehr über die Converged Infrastructure Konzepte made by Proact erfahren möchten. Wir kommen gerne  persönlich bei Ihnen vorbei.

FlexPod

Ein FlexPod ist eine Converged Infrastructure Lösung, welche NetApp Storage-Systeme (Storage-Layer), Cisco UCS-Server (Compute-Layer) und Cisco Nexus Fabric (Network-Layer) in einer einzigen flexiblen Architektur kombiniert.

FlexPod Lösungen basieren auf validierten Designs, welche alle Details zu benötigten Komponenten und deren Zusammenspiel beschreiben, sowie die Implementierung und Konfiguration im Detail erläutert. Im Rahmen von FlexPod erhalten Sie ein kooperatives Support-Modell, welches aus einer Partnerschaft zwischen Netapp, Cisco und den Technologiepartnern Microsoft, VMware, Citrix und Red Hat besteht. Sie entscheiden selbst, bei welchem Ansprechpartner Sie auf Basis der Ersteinschätzung der Problemstellung anrufen. Die Techniker aller beteiligten Hersteller arbeiten im Hintergrund gemeinsam an einer schnellen Problemlösung.

Und jetzt?

Interesse?

Unsere erfahrenen und zertifizierten Consultants unterstützen Sie gerne bei der Planung, Konzeptionierung und Implementierung einer effizienten Hardwareplattform. Gerne stellen wir Ihnen unsere Converged Infrastructure Lösungen vor und wie Sie diese als strategische, zukunftssichere und flexible Infrastructure as a Service (IaaS) Plattform in Ihrem Unternehmen etablieren können.

Optimierungsbedarf?

Gerne prüfen wir Ihre implementierte Hardwareplattform auf Optimierungspotential und zeigen Ihnen mögliches Entwicklungspotential auf. Eine (weitere) Konsolidierung von Server-, Netzwerk- und Storageressourcen sind nicht selten das Ergebnis. Keine Zeit? Unsere Managed Services entlasten Sie gerne bei der Erledigung immer wiederkehrender Standardaufgaben. Und wenn es einmal brennen sollte, unterstützt Sie unsere Supportabteilung als Single Point-of-Contact bei technischen Problemen zu allen Produkten aus unserem Portfolio. Getreu dem Motto: Erwarten Sie mehr. Fordern Sie alles.