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Case Study

AZO

Perfekt dosierte Datensicherheit mit Backup-as-a-Service und Flash-Storage

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Bei der automatisierten Dosierung von Rohstoffen vertrauen Industriekunden weltweit auf AZO-Anlagen. Märkte sind heute jedoch volatil, unsicher, komplex und ambivalent. Globale Player wie AZO müssen ihr Business bestmöglich schützen und dabei hoch flexibel bleiben. Mit der Cloud wurden die Weichen neu gestellt.

Ausgangssituation

„Fiele heute unser ERP-System aus, ginge nichts mehr. Auch das Hochregallager stünde ohne IT still. Nach ein paar Stunden kann man die Belegschaft nach Hause schicken. Redundanz ist für uns enorm wichtig. Die Sicherheit der Daten kann gar nicht hoch genug sein“, sagt Jörg Märker, Technische Leitung IT Infrastruktur und Sicherheit bei AZO.

AZO nutzt seit Jahren NetApp ONTAP Storage, kombiniert mit Backup- und Recovery-Lösungen von Commvault und NetApp. Daten der Außenstellen werden längst an den Hauptstandort im badischen Osterburken repliziert. Das Szenario ist effizient. Es zentralisiert die Datensicherung samt Archivierung auf Tape – und das wurde zum Problem.

„Robotermechanik, Sicherungserfolg, Bandaufbewahrung außer Haus, all das war sehr aufwendig und kontrollintensiv. Nur eine Backup-Stufe war außerdem zu wenig“, erklärt Jörg Märker. „Vollbackups liefen zuletzt sieben Tage. Zurückgesicherte Daten waren zumindest eine Woche alt. Ein komplettes Recovery von Tape hätte uns nach einem Totalschaden wochenlang lahmgelegt.“

AZO wollte das Datenmanagement daher neu gestalten, die Infrastruktur modernisieren und mit weniger Kosten und einfacherer Bedienbarkeit mehr Sicherheit erreichen.

Die Herausforderung

Proact und AZO sind seit Jahren ein eingespieltes Team, haben die Infrastruktur sowie Storage und Backup immer wieder optimiert, auch mithilfe neuer Features und Lösungen der Hersteller. Aber nun lag der Fall anders. AZO wollte mit Proact die zentralen und dezentralen Storage-Systeme restrukturieren und neue Flash-Technologien einsetzen. Das Backup sollte dabei modernisiert und der Aufwand geringer werden. „Neben der Infrastruktur sind Applikationen unser Hauptgeschäft, nicht das Wiederherstellen von Daten und Dateien. Wir wollten mehr Entlastung und Sicherheit und nach einem Disaster-Fall zügig zurück zum Normalbetrieb“, sagt Märker.

Nach Urlaubsende standen schon alle Ressourcen bereit. Keine vier Wochen und die neue Infrastruktur war live. Das war eine echte Punktlandung. Das Projektmanagement und die Zusammenarbeit mit dem Proact Team waren hervorragend.
Jörg Märker, Technische Leitung IT Infrastruktur und Sicherheit

Das Ziel: mehr Sicherheit, aber ohne Tape

Commvault als zentrale Managementinstanz war dem Team zu komplex. Die Lizenzen waren im Verhältnis zu den genutzten Funktionen zu teuer. Die Kombination aus NetApp und Commvault war neu zu definieren. Welches Tool eignet sich wofür besser? Wie hoch sind die Kosten? Wodurch ließe sich die Tape-Umgebung ersetzen? Wie lassen sich die Backups vor Übergriffen schützen, falls Admin-Konten kompromittiert wurden? AZO braucht in der zentralen IT eine hohe Flexibilität. Noch ausstehende Entscheidungen, etwa zum SAP-Betrieb, erschweren langfristige Planungen. Da das zentrale Altsystem aus dem Leasing lief, musste die neue Storage-Infrastruktur in wenigen Wochen stehen.

Die Lösung

Proact stimmte Usecase, Technik und finanzielle Aspekte von Lizenzkosten bis Planungshorizont ab. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war das Projektmanagement. Eine Projektmanagerin koordinierte alle Beteiligten und Prozesse von Proact Professional Services und Cloud Teams bis hin zu Hardware-Beschaffung und Technikereinsatz für die Migration. „Nach Urlaubsende standen schon alle Ressourcen bereit. Keine vier Wochen und die neue Infrastruktur war live. Das war eine echte Punktlandung. Das Projektmanagement und die Zusammenarbeit mit dem Proact Team waren hervorragend“, sagt Jörg Märker. Die Inbetriebnahme erfolgte gemeinsam. Bei der Migration der CIFS-Daten (Dateien) unterstützte Proact. Die Migration der Datenbanken und virtuellen Maschinen hat AZO selbständig durchgeführt.

Neu aufgestellt mit All-Flash

Der Umstieg auf All-Flash Storage beim Produktivsystem sorgte für einen Performance-Schub und beendete das bisherige Tiering von Disk zu Flash. Die CIFS-Daten wurden ausgeklammert und erhielten ein dediziertes NetApp FAS System. „Mit Aussagen wie, das macht man so, kommt man bei uns nicht weit“, sagt Jörg Märker. „Wie üblich alle Workloads in einen NetApp Cluster zu packen, hätte für uns statt Mehrwert nur Aufwand bedeutet. Wir wollten einzelne Systeme in einer Scale-out-Umgebung. Proact nimmt solche Wünsche ernst.“ AZO-Außenstellen im In- und Ausland wurden bereits oder werden noch auf All-Flash Systeme umgestellt. Das Procedere ist standardisiert. Jeder Proact Engineer kann es remote oder vor Ort ausrollen.

Backup als Hybrid-Konzept

Die Implementierung der neuen NetApp Systeme war einfach. Bei Sizing und Backup-Design wurde über Grundprinzip, Tool-Einsatz, Kosten und Internetverbindungen diskutiert. Am Ende stand ein hybrides Backup-Konzept mit drei Sicherheitsstufen und voll automatisierten Prozessen: Die Backup-Daten der Außenstellen mit eigenen NetApp Systemen laufen in Osterburken auf. Das zentrale NetApp System wird auf ein Sekundärsystem gesichert. Proact Backup-as-a-Service ersetzte Tape und bewahrt alle Backups in der Proact Hybrid Cloud auf. Einige Systeme werden auch direkt in die Proact Hybrid Cloud gesichert. AZO kann das Backup monitoren, hat aber keinen Adminzugang und somit einen Angriffspunkt weniger.

Proact empfahl für die erste Sicherheitsstufe NetApp Snapshot Technologie und NetApp SnapCenter. Die Bedienung ist einfach, das Know-how vorhanden und als NetApp Bordmittel ist die Nutzung ohne Extrakosten. Backup-as-a-Service auf Basis von Commvault, komplett von Proact gemanagt, sichert nur noch die Filesysteme und steuert den Backup-Transfer in die Proact Hybrid Cloud. Da das Backup von Applikationen wegfiel, sanken die Lizenzkosten deutlich. Im Disaster-Fall erfolgt das Recovery über die Commvault Lösung zurück nach Osterburken.

Effizienter mit Backup-Tiering

Dank Backup-as-a-Service und Deltasicherungen finden die Backups bei AZO wieder täglich statt. Backup-Klassen sorgen für eine effiziente Nutzung des Cloud Storage. Manches wird nur auf dem Storage gesichert oder auf das sekundäre System repliziert. Die wichtigsten Daten erhalten Stufe drei und werden in der Proact Hybrid Cloud abgelegt. Geschäftskritische Daten haben so im Ernstfall eines Recoverys Vorrang. Unwichtiges, wie etwa Printserver, kann warten. Auch bei Cloudthemen gilt: Proact-Kunden können eine Lösung einsetzen wie definiert oder anpassen lassen. Wenn gewünscht und eingerichtet, kann AZO im Disaster-Fall den Betrieb auch direkt aus der Proact Hybrid Cloud starten. Die Scale-out-Umgebung hilft AZO auf sechs Jahre zu planen. Nach drei Jahren wird geprüft, ob der Kapazitäts- und Performancebedarf weitere Systeme erfordert und über welche Laufzeit. Es entsteht ein fließender Übergang ohne Erneuerungsdruck und totes Kapital. „Mithilfe von Proact haben wir nicht nur die Datensicherheit sehr gut gelöst. Die IT kann jetzt auch hoch flexibel auf die Chancen und Risiken einer kaum planbaren Business-Zukunft reagieren“, sagt Jörg Märker. Das nächste Thema ist der Schutz der Industrieanlagen, die immer digitaler werden. Die Diskussion über passende Security-Konzepte läuft bereits.

Benefits

  • Mehr Zeit für Applikationssupport und IT-Beratung in Kundenprojekten
  • Risikofaktor Mensch ausgeschaltet und mehr Sicherheit erzielt
  • Kapitalbindung durch fließende Bedarfsanpassung verringert
  • Einheitliche Backup- und Disaster Recovery-Strategie
  • Geschmeidiges Projektmanagement von Beschaffung bis Inbetriebnahme
  • Storage-Wachstum durch Scale-Out-Investitionsstrategie planbar

Key components

  • Proact Backup-as-a-Service
  • Proact Projektmanagement
  • Proact Premium Support 24/7 für Hardware
  • NetApp AFF A220, FAS2720 für den Hauptstandort, AFF C190 für die Niederlassungen
  • NetApp SnapCenter Backup
Mithilfe von Proact haben wir nicht nur die Datensicherheit sehr gut gelöst. Die IT kann jetzt auch hoch flexibel auf die Chancen und Risiken einer kaum planbaren Business-Zukunft reagieren.
Jörg Märker, Technische Leitung IT Infrastruktur und Sicherheit

Über AZO

AZO sorgt für zuverlässige Rohstoff-Automation und -Logistik in Produktionsprozessen der Branchen Nahrung, Pharma, Kosmetik, Chemie und Kunststoff. Das deutsche Unternehmen hat mehr als 1.000 Angestellte und 11 Standorte in Europa, Nordamerika und Asien.

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