Case Study

Caritas im Bistum Magdeburg

Standortvernetzung mit SD WAN: Caritas im Bistum Magdeburg modernisiert mit Proact ihre Netzwerkinfrastruktur

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Die IT der Caritas im Bistum Magdeburg erneuerte mit Hilfe von Proact seine Netzwerkinfrastruktur und führte ein softwaredefiniertes Wide Area Network (SD WAN) ein. Der Träger profitiert dadurch von einer zuverlässigeren und besser skalierbaren Vernetzung seiner Standorte und einer zukunftssicheren IT-Infrastruktur.

Herausforderung

Vom Altenpflegeheim über die Familienberatungsstelle bis hin zur Werkstatt für Menschen mit Behinderung – die Caritas im Bistum Magdeburg betreibt 28 stationäre Einrichtungen an 41 Standorten rund um die Alten-, Behinderten- und Erziehungshilfe. An diesen Standorten darf auch die IT nicht fehlen. Sie ist aus etlichen digital-gestützten Abläufen nicht mehr wegzudenken, sei es bei der Buchhaltung oder in der Pflegedokumentation. Mittlerweile ist sowohl in der Alten- sowie der Behindertenhilfe als auch der Kinder- und Jugendhilfe spezielle Software im Einsatz – teilweise bereits in der dritten Generation.

Der Aufbau einer zentralen IT, die alle Einrichtungen vernetzt und betreut, begann vor etwa 20 Jahren. „Damals hat man sich für eine zentrale Lösung entschieden und ein eigenes Rechenzentrum aufgebaut“, erinnert sich Bernward Gruber, Leiter der IT-Abteilung. „Dadurch sind wir heute in der außerordentlich guten Lage, die IT eigenständig betreuen und weiterentwickeln zu können – und gleichzeitig auch andere Kunden aus dem Ordinariat zu bedienen.“ So betreut das erfahrene und agil arbeitende elfköpfige IT-Team nicht nur die komplette interne IT – von der Server- und Netzwerkinfrastruktur über die Anwendungsbetreuung bis zum Management aller Endgeräte. Es bietet über eine Private Cloud auch Services für weitere katholische Einrichtungen im Bistum Magdeburg an.

Mir war wichtig, dass nicht nur die Qualität stimmt, sondern auch der Service. Wir hatten mit Proact schon sehr gute Erfahrungen gesammelt. Die Einführung des SD WAN hat unseren guten Eindruck des Dienstleisters als fachkundigen Partner bestätigt.

Lösung

Vom manuell gemanagten IPSec VPN zum leistungsfähigen SD WAN

Da die Einrichtungen und Betriebsstätten der Caritas im Bistum Magdeburg über Sachsen-Anhalt sowie Teile Brandenburgs und Sachsens verteilt sind, ist eine zuverlässige Netzwerkverbindung für die IT-Dienste unabdingbar. Bislang erfolgte die Vernetzung über ein Virtual Private Network (VPN) mit der Protokoll-Suite IPSec. „Das Setup mit IPSec VPN hat viele Jahre gute Dienste geleistet. Es schränkte uns aber zunehmend ein und verursachte durch die manuelle Konfiguration vermeidbare Aufwände“, erklärt Gruber. „Gleichzeitig waren wir mit dem Service des damaligen IT-Dienstleisters, der uns bei der Verwaltung des Netzwerks unterstützte, nicht mehr zufrieden. Anfragen blieben wochenlang unbeantwortet und nach durchgeführten Arbeiten gab es keine Rückmeldung über den Status.“

Für die Modernisierung des Netzwerks der Caritas mit einem leistungsfähigeren SD WAN entschied sich der Träger schließlich für Proact. „Mir war wichtig, dass diesmal nicht nur die Qualität stimmt, sondern auch der Service. Wir hatten bereits im Kontext von NetApp und Citrix sehr gute Erfahrungen mit Proact gemacht. Die saubere Einführung des SD WAN hat diesen Eindruck der Firma als kompetentem und fachkundlichem Partner bestätigt“, sagt Gruber. Der entscheidende Vorteil des neuen softwaredefinierten WANs im Vergleich zu IPSec VPN liegt in der geringeren Komplexität und der höheren Skalierbarkeit. Für kleine Unternehmen mag IPSec auch heute noch ausreichen. In einer gewachsenen Organisation wie der Caritas machen sich die flexiblere Konfiguration und die einfachere Wartung einer Software-definierten WAN-Topologie aber schnell bezahlt.

Klar abgestimmtes Teamwork für den Rollout

Die Umstellung auf die neue Netzwerktechnologie erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen dem IT-Team der Caritas und einem Team von Proact. Den Auftakt bildete ein gemeinsames Kickoff-Meeting. Hier wurden die Anforderungen besprochen und der Grundstein für einen detaillierten Rollout-Plan gelegt. Die Anbindung der ersten Einrichtung an das neue SD-Wan wurde von beiden Teams gemeinsam vor Ort durchgeführt. Danach arbeiteten die Teams verstärkt arbeitsteilig: Die IT-Experten der Caritas besuchten sukzessive alle anzubindenden Standorte und installierten vor Ort die SD-WAN-Router. Das Proact-Team testete dann aus der Ferne die Erreichbarkeit der Geräte und kümmerte sich um die richtige Konfiguration.

Beim Aufbau des SD WAN wurde großer Wert auf Standardisierung gelegt. So laufen 27 der 41 Standorte mit der gleichen Konfiguration. Darüber hinaus wurden aber auch standortspezifische Wünsche umgesetzt. „Schon bei der Einführung haben wir gemerkt, was mit dem neuen Netzwerk alles möglich ist. Wir haben gemeinsam richtig gute Lösungen geschaffen, von denen unsere Standorte profitieren“, resümiert Gruber. „Besonders begeistert hat mich die Projektdokumentation. Nicht nur die Qualität des Netzwerks ist sehr gut. Für mich ist jetzt auch klar nachvollziehbar, was möglich ist und was aus welchem Grund gesperrt ist.“

Höhere Transparenz und neue Umsetzungsideen

Ein hohes Maß an Transparenz spielt auch nach der Einführung des SD WAN eine wichtige Rolle. Zur Verwaltung des Netzwerks sind klare Prozesse eingerichtet. So informiert die Proact als Dienstleister die IT-Abteilung der Caritas zum Beispiel umgehend über Störungen. Um die Infrastruktur weiterzuentwickeln, laufen bereits eine Reihe kleinerer Folgeprojekte. So wurde zum Beispiel bereits erfolgreich eine neue Konfiguration getestet, die bei einem Leitungsausfall den Datenverkehr automatisch auf eine alternative Leitung umschaltet. Um das Netzwerk noch robuster und ausfallsicherer zu machen, ist außerdem ein LTE-Backup in Planung.

Unterm Strich haben sich die erfahrenen IT-Experten der Caritas sehr schnell mit dem modernen Netzwerk angefreundet und loten die neuen Möglichkeiten aus. „Das jetzige Setup ist sehr gut strukturiert und standardisiert und das SD WAN einfach zu konfigurieren. Fehleranfällige Handarbeit entfällt. Wir sind jetzt viel anschlussfähiger an externe Cloud-Dienste und können auch kniffligere Dinge umsetzen, die vorher kaum realisierbar waren“ fasst Gruber zusammen. „Alles in allem sind wir mit der neuen Netzwerkinfrastruktur hervorragend für die Zukunft gerüstet und in der Lage, noch besser auf die IT-Anforderungen der Trägergesellschaft und unserer Kunden einzugehen.“

Benefits

  • Niedrigere Komplexität und flexiblere Konfiguration des Netzwerks
  • Höhere Sicherheit, u.a. durch weniger manuelle Arbeiten
  • Transparente, nachvollziehbare und klar dokumentierte Projektdurchführung
  • Bessere Netzwerkleistung und Zuverlässigkeit
  • Umfassender Support und Service mit schnellen Antwortzeiten

Key components

  • Juniper Hardware
  • 5 Jahre Support
  • SD WAN Managed Cloud Service

Mit der neuen Netzwerkinfrastruktur sind wir hervorragend für die Zukunft gerüstet und können jetzt noch besser auf die IT-Anforderungen unserer Standorte und unserer Kunden eingehen.

Über Caritas im Bistum Magdeburg

Der Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V. (DiCV Magdeburg) ist, zusammen mit seinen Tochtergesellschaften, Träger von Einrichtungen und Diensten in den Bereichen Altenhilfe, Behindertenhilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe. In den Einrichtungen des Caritasverbandes arbeiten aktuell 2800 Mitarbeitende.

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