Case Study
PATRIZIA SE
Immobilien-Investor vertraut auf gemanagte Private Cloud
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Herausforderung
Kaum eine Branche ist so stark reguliert wie die Finanzindustrie. Für Unternehmen wie die PATRIZIA SE gelten deshalb auch im Bereich der IT-Infrastruktur strenge Vorgaben. Robuste Betriebsumgebungen, Redundanz, Ausfallsicherheit und segmentierte Netzwerke sind Pflicht – neben zahlreichen weiteren Anforderungen, die sich aus Vorgaben wie dem Digital Operational Resilience Act (DORA), den von der BaFin vorgegebenen Bankaufsichtlichen Anforderungen an die IT (BAIT) und den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) ergeben.
Die PATRIZIA muss ihre IT-Infrastruktur deshalb kontinuierlich weiterentwickeln. Das tut sie aber nicht allein. Sie setzt bei Themen der Datacenter IT-Infrastruktur wie Server- und Storagebetrieb, Netzwerkkonfiguration und Backup schon seit vielen Jahren auf spezialisierte Dienstleister. Das eigene IT-Team kann sich dadurch gezielter auf Bereiche konzentrieren, die enger mit dem Geschäft rund um die Anlage in Immobilien verknüpft sind. Dazu gehören vor allem die Betreuung der rund 850 Mitarbeitenden und die Weiterentwicklung der Anwendungslandschaft, die neben Standards wie dem Office-Paket auch branchenspezifische Software beinhaltet. Ein Großteil des IT-Teams sitzt in der Zentrale in Augsburg, weitere Mitglieder sind über Standorte wie Frankfurt, London und Canberra verteilt.
Wir sind froh, mit der Proact einen verlässlichen Partner zu haben. Wir müssen uns keine Sorgen um die grundlegende Infrastruktur machen, sondern wissen: Es funktioniert einfach.
Sebastian Schmid, Teamleiter IT Infrastructure, Systems & Cloud
Lösung
Ausfälle motivieren neues Hardware-Setup
Vor 2018 lief der IT-Betrieb in externer Verantwortung nicht immer so reibungslos wie heute. „Wir hatten damals immer wieder mit Ausfällen zu kämpfen. Ein Kernproblem war, dass die zugrundeliegende Infrastruktur nicht zu den Anforderungen gepasst hat“, erinnert sich Sebastian Schmid, verantwortlich für den Betrieb der Rechenzentren bei PATRIZIA SE. „Wir haben uns dann gezielt für ein neues Setup entschieden, das am Markt viele Jahre Bestand hatte. Mit der Proact haben wir einen Partner mit dem nötigen Wissen und der Erfahrung gefunden, um die neue Infrastruktur richtig aufzusetzen und langfristig zu betreiben. Seitdem läuft alles rund.“
Technisch kommt eine klassische 3-Tier-Architektur zum Einsatz. Dabei setzt das neue Setup auf NetApp MetroCluster als Storage-Lösung, Juniper Core-Switches für die Netzwerkinfrastruktur und VMware vSphere als Virtualisierungs-, Cloud- und Infrastrukturplattform. Für eine hohe Ausfallsicherheit und Georedundanz nutzt die PATRIZIA zwei Rechenzentren an verschiedenen Standorten, die über Dark Fiber-Glasfaser verbunden sind.
Kontinuierliche Abstimmung für sicheren Betrieb und bedarfsgerechte Weiterentwicklung
Um einen durchgängig robusten Betrieb der Infrastruktur zu gewährleisten, steht das Team der Proact in kontinuierlichem Austausch mit dem IT-Team der PATRIZIA. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit ist von einem offenen und ehrlichen Umgang geprägt. „In einem regelmäßigen Jour Fixe besprechen wir gemeinsam den täglichen Betrieb, adressieren potenzielle Probleme und stimmen einzelne Schritte aufeinander ab“, sagt Tino Hewel, Service Delivery Manager von Proact. „Dabei sprechen wir beispielsweise auch Empfehlungen aus, wann welche Updates installiert werden sollten. Manchmal ist es für eine höhere Stabilität empfehlenswert, bestimmte Updates erst nach weiteren Fixes aufzuspielen.“
„Wir sind froh, mit der Proact einen verlässlichen Partner zu haben. Wir müssen uns keine Sorgen um die grundlegende Infrastruktur machen, sondern wissen: Es funktioniert einfach“, sagt Sebastian Schmid. So wird das interne IT-Team der PATRIZIA entlastet und kann sich ganz auf die Betreuung der User, Anwendungen und IT-getriebene Innovationen kümmern. Damit leistet das IT-Team der PATRIZIA einen wichtigen Beitrag zum Geschäft des weltweit agierenden Investmentmanagers, auf dessen Dienste institutionelle Kunden und Privatanleger vertrauen.
Erfolgreicher Umzug des Rechenzentrums
Seit dem Startschuss im Jahr 2018 gab es immer wieder kleinere Projekte und Anpassungen, um die Infrastruktur aktuell zu halten und neuen Anforderungen gerecht zu werden. Ein bedeutendes Projekt dieser Art war der Umzug der Hardware innerhalb eines Rechenzentrums. „Wir haben gemeinsam etwa ein halbes Jahr vorher mit der Planung begonnen, da es sehr viele Aspekte zu berücksichtigen gab – von den Stromkapazitäten über die interne Verkabelung und die Internetleitungen bis hin zur Koordination aller beteiligten Parteien“, sagt Sebastian Schmid.
Der Umzug selbst erfolgte an einem Feiertag, um die Auswirkungen für die User zu minimieren. „Durch das zweite Rechenzentrum konnten wir währenddessen mit einem Bein weiterfahren“, erklärt Schmid. „Für uns in der IT war der Data Center-Umzug ein kritischer Eingriff, der dank starker Partner wie der Proact aber völlig reibungslos verlief.“
Skalierbare Lösung unterstützt Unternehmenswachstum
Die Flexibilität der IT-Infrastruktur spielte ihre Stärke auch bei der internationalen Expansion der PATRIZIA aus. So akquirierte das Unternehmen in den ver-gangenen Jahren mehrere Firmen, deren IT-Landschaften integriert werden mussten. „Mit Blick auf das Unternehmenswachstum hat es uns sehr geholfen, dass wir eine skalierbare Infrastruktur haben. So konnten wir zum Beispiel neue Standorte in London und Australien problemlos in unsere IT integrieren“, sagt Sebastian Schmid. Die Einbindung erfolgte dabei schrittweise. Zunächst wurde die bestehende Landschaft der akquirierten Firmen übernommen und dann sukzessive mit den Standards der PATRIZIA in Einklang gebracht. Mittlerweile ist die Integration erfolgreich abgeschlossen.
Damit die IT-Infrastruktur auch in Zukunft eine verlässliche und solide Grundlage bildet, werden gemeinsam regelmäßig Anpassungen, Hardware Austäusche und Optimierungen vorgenommen, um den sich stetig ändernden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Dabei stimmt sich das IT-Team der PATRIZIA eng mit dem Betriebsteam der Proact ab, um neue Anforderungen zu identifizieren und eine zukunftsgerechte Lösung zu finden. Schon jetzt ist absehbar, dass die Anwendungslandschaft an Komplexität gewinnt. Schließlich hat die PATRIZIA zum Beispiel bereits ein erstes KI-Projekt gestartet. Die bisherige Kernausrichtung bleibt aber erhalten – sprich: der verlässliche, sichere und rechtskonforme Betrieb einer hochverfügbaren und performanten IT-Infrastruktur.
Benefits
- Hochverfügbare IT-Infrastruktur bzw. Private Cloud im 24/7-Betrieb
- Berücksichtigung branchenspezifischer Compliance-Anforderungen
- Sicheres Management der eigenen Infrastruktur in zwei Rechenzentren
- Reibungsloser Umzug der Hardware im Rechenzentrum
- Offene, vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit
- Entlastung des internen IT-Teams, das Freiräume für die Betreuung der User und Anwendungen gewinnt
Key components
- NetApp, Juniper, VMware
- 24x7 Service Management
- Backup Service
Mit Blick auf das Unternehmenswachstum hat es uns sehr geholfen, dass wir eine skalierbare Infrastruktur haben.
Sebastian Schmid, Teamleiter IT Infrastructure, Systems & Cloud
Über PATRIZIA SE
PATRIZIA bietet seit mehr als 40 Jahren Investitionsmöglichkeiten in Smart Real Assets für institutionelle, semi-professionelle und private Anleger:innen, mit Fokus auf Immobilien und Infrastruktur. Die Investmentlösungen von PATRIZIA basieren auf den „DUEL“- Megatrends – Digitalisierung, Urbanisierung, Energiewende sowie modernes Leben – und nutzen die Chancen, die sich aus diesen transformativen globalen Veränderungen ergeben. PATRIZIA managt derzeit ein verwaltetes Vermögen von etwa +55 Milliarden Euro (AUM) und beschäftigt rund 850 Mitarbeitende an 26 Standorten weltweit.
PATRIZIA hat sich seit seiner Gründung dem Ziel verschrieben, einen positiven Beitrag zu leisten. Seit 1992 engagiert sich das Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit dem Bunten Kreis in Deutschland für die Nachsorge schwerstkranker Kinder. Seit 1999 hat die PATRIZIA Foundation mehr als 750.000 Kindern und Jugendlichen weltweit Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und einem sicheren Zuhause verschafft, um ihnen ein besseres, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.