Case Study
Taiyo Yuden Europe GmbH
Direkter Draht nach Japan aus der Proact Hybrid Cloud
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Herausforderung
Von Fahrzeugen über Smartphones und Wearables bis hin zu medizinischen Geräten – elektronische Komponenten von Taiyo Yuden spielen in vielen Produkten der modernen Welt eine entscheidende Rolle. Mit mehr als 21.000 Mitarbeitenden weltweit entwickelt, produziert und vertreibt der japanische Elektronikkonzern elektronische Bauteile wie Kondensatoren, Spulen und Schaltungsmodule.
Für den Vertrieb der Produkte in Europa ist die Taiyo Yuden Europe GmbH mit Sitz in Fürth zuständig. Mit 90 Mitarbeitenden betreut die Gesellschaft den europäischen Markt, berät die Kunden und koordiniert alle europäischen Vertriebs- und Marketingaktivitäten. Bis vor Kurzem befand sich die gesamte Server-Infrastruktur On-Premise. Die Pflege und Weiterentwicklung wurde für das fünfköpfige IT-Team jedoch zunehmend zur Belastung.
„Die Cloud spielt für uns eine strategisch wichtige Rolle. Wir haben deshalb schon vor einiger Zeit entschieden, unsere Server-Landschaft in die Verantwortung eines Dienstleisters zu übergeben“, sagt Thomas Frenz, IT-Organizer bei Taiyo Yuden. „Motiviert ist dieser Schritt durch mehrere Gründe. Einerseits merken wir schon seit Jahren, wie schwierig es ist, guten IT-Nachwuchs zu bekommen. Andererseits steigen aber auch die Anforderungen an die Betriebsinfrastruktur. Indem wir die Verwaltung der Server-Infrastruktur abgeben und in eine standardisierte Cloud-Lösung überführen, können wir unsere Ressourcen besser bündeln und das Kerngeschäft voranbringen.“
Für uns war es wichtig, auf einen regionalen Anbieter zu setzen. Mit der Proact Hybrid Cloud bleibt unsere Infrastruktur in Deutschland gehostet. Überzeugt hat uns neben der guten Beratung auch das faire Pricing.
Thomas Frenz, IT-Organizer
Lösung
Systematische, schrittweise Migration innerhalb weniger Monate
Nachdem die Vertriebsgesellschaft die Anforderungen an die Cloud-Infrastruktur definiert hatte, begann die Suche nach einem zuverlässigen Dienstleister. Die Wahl fiel schließlich auf die Proact, da die Proact Hybrid Cloud alle Kriterien abdeckte und durch ein erfolgreiches Vorprojekt bereits eine gemeinsame Vertrauensbasis gegeben war. „Für uns war es wichtig, auf einen regionalen Anbieter zu setzen“, sagt Thomas Frenz. „Schließlich verarbeiten wir sensible Kundendaten, die gut geschützt sein müssen. Mit der Proact Hybrid Cloud bleibt unsere Infrastruktur in Deutschland gehostet. Überzeugt hat uns neben der guten Beratung auch das faire und transparente Pricing.“
Die Migration der virtuellen Systeme mit ihren Applikationen erfolgte schließlich schrittweise, um die IT-Unterbrechungen für den Geschäftsbetrieb so gering wie möglich zu halten. Woche für Woche zogen weitere Server um. Nach zwei bis drei Monaten war die Migration erfolgreich abgeschlossen. Seitdem verantwortet die Proact den Betrieb der virtuellen Maschinen und die Administration bis zur Betriebssystemebene. Doch wie bei jedem komplexen IT-Projekt gab es auch hier Überraschungen und Herausforderungen, die in der ursprünglichen Planung nicht absehbar waren und bewältigt werden mussten.
Der Sweet Spot zwischen Spezialanforderungen und Best Practices
Besondere Herausforderungen ergaben sich durch die Einbindung der Vertriebsgesellschaft in den Konzernverbund. Um etwaige Konfigurationsaufwände in der japanischen Zentrale zu vermeiden, sollte die Infrastruktur nach außen identisch wie zuvor On-Premise abgebildet sein. Gleichzeitig waren sehr strikte Konzernvorgaben für die Netzwerke zu berücksichtigen.
„Parallel zu der Migration in die PHC haben wir in einem Firewall-Projekt die Zugriffsrechte aktualisiert. Die Konfiguration war aufgrund der strikten Vorgaben sehr komplex und herausfordernd“, erinnert sich Felix Reiser, Account Manager bei Proact, der das Projekt begleitete. „Für uns war es sehr spannend, die Spezialanforderungen abzudecken, dabei aber konsequent in den Standards zu bleiben und auf Best Practices zu setzen. Das erforderte nicht nur technisches Know-how, sondern auch Kreativität. Herausgekommen ist eine saubere, gut wartbare Lösung.“
Eine weitere Schwierigkeit ergab sich dadurch, dass die Leitung vom Unternehmensstandort in die Proact Hybrid Cloud vom Anbieter zunächst anders gelegt wurde als geplant. Dies führte vorübergehend zu längeren Reaktionszeiten. „Auch in kritischen Momenten hat das Proact-Team einen kühlen Kopf behalten“, sagt Thomas Frenz. „Alle Teammitglieder waren sehr engagiert, haben sich gekümmert und in Abstimmung mit uns passende Lösungen erarbeitet.“
Mehr Zeit für die Betreuung der User und die Weiterentwicklung der Vertriebs-IT
Im Ergebnis profitiert die Taiyo Yuden Europe GmbH von einer deutlich verschlankten IT-Infrastruktur vor Ort. Anstatt sich um deren Wartung, Pflege und Weiterentwicklung kümmern zu müssen, gewinnt das fünfköpfige IT-Team mehr Zeit für das Wesentliche: die Betreuung der User und die IT-getriebene Unterstützung des Geschäfts. Auch das Monitoring und die Backup-Lösung liegen nun in der Verantwortung von Proact. Für die Skalierbarkeit, Sicherheit und Verfügbarkeit ist dank Tier 4-Rechenzentrum, Zertifizierungen nach ISO 27001, ISO 27017 und IDW PS 951 / ISAE 3402 TYP II sowie Betrieb nach ITIL gesorgt.
Dank der neuen Freiheiten kann das IT-Team der Vertriebsgesellschaft jetzt neue Projekte angehen, die aufgrund von Ressourcenengpässen lange Zeit nicht gestemmt werden konnten. Dazu gehört zum Beispiel die Modernisierung einer in die Jahre gekommenen Vertriebssoftware, die mittlerweile durch ein Standardsystem ersetzt wurde. Oder die Konvertierung und Aufbereitung von Bestell- und Rechnungsdaten in passende Formate, damit sie nahtlos in das SAP-System der Zentrale einfließen können. „Wir sind mit dem neuen Setup sehr glücklich“, freut sich Thomas Frenz. „Die Basisarbeiten an der Infrastruktur liegen in guten Händen. Wir können uns jetzt konsequent auf unsere Kernkompetenz konzentrieren – nämlich mit der IT den Vertrieb innovativer elektronischer Komponenten voranzubringen.“
Benefits
- Verschlankung der Infrastruktur On-Premise durch Verlagerung in die PHC
- Hohe Verfügbarkeit und Sicherheit durch Tier 4 ISO 27001-zertifizierte Rechenzentren
- Datenhoheit durch regionales Hosting in Deutschland
- Abdeckung von Spezialanforderungen unter Einhaltung von Standards
- Entlastung der IT-Abteilung, die sich nun auf die Wertschöpfung fokussieren kann
Key components
- Proact Hybrid Cloud
Die Basisarbeiten an der Infrastruktur liegen jetzt in guten Händen. Wir können uns dadurch konsequent auf unsere Kernkompetenz konzentrieren – nämlich mit der IT den Vertrieb innovativer elektronischer Komponenten voranzubringen.
Thomas Frenz, IT-Organizer
Über Taiyo Yuden
Taiyo Yuden Europe GmbH ist die europäische Vertriebstochter eines japanischen Elektronikkonzerns. Das wesentliche Geschäftsfeld des Unternehmens kümmert sich vorrangig um die Herstellung von elektronischen Bauelementen wie z. B. Kondensatoren, Spulen, Filtern und Baugruppenmodule, wie Funkmodule für Bluetooth oder WiFi und Spannungswandler.